Anzeige aus PINTEREST 1973
EVERYBODY needs a SYNTHI
EMS Vocoder
«Dienten Vocoder bisher, wegen des eingeengten Filterspektrums, vornehmlich zur Verfremdung von Sprache, so eröffnet EMS mit der Entwicklung dynamischer Filter für das neue System 3000, deren Spektrum sich über den gesamten Hörbereich erstreckt, andere musikalische Anwendungsgebiete.
Hier einige Applikationsbeispiele:
- als „nachgeschaltetes Effektgerät" für Sample-Sounds
- zur Verfremdung traditioneller Klänge
- zur Klanguntermalung von Filmen, Hörspielen und im Science-Fiction-Bereich
- als Universal-Effektgerät im Bereich der experimentellen Musik»
NEWS aus KEYBOARDS 08/1987
EMS (Electronic Music Studio) wurde 1966 von Peter Zinovieff und David Cockerell in England gegründet und ist ein eingetragenes Warenzeichen des ersten englischen Synthesizer-Studios.
1969 präsentierte die Firma mit dem Synthesizer VCS-3 den ersten preisgünstigen und zugleich portablen Analog-Synthesizer. Der Name leitete sich von der englischen Bezeichnung "Voltage Controlled Synthesizer" her (spannungsgesteuerter Synthesizer).
Im Gegensatz zu diesem war der Synthi-A (1971 für ca. £450 erhältlich) statt in das
L-förmige Holzgehäuse in einen Kunststoff-Aktenkoffer eingebaut. Damit war das Gerät noch kompakter und leichter und sicher zu transportieren. Auf Live- und Studiophotos der 1970er Jahre sind fast ausschließlich Synthi-A und Synthi-AKS zu sehen, was auf deren weite Verbreitung schließen lässt. Da der Synthi-A auf Alben oder in Bildunterschriften dennoch fast immer als VCS-3 bezeichnet wird, ist sein Name kaum bekannt.
Vertrieb und Service für Deutschland übernahm Anfang der 70er Jahre die Firma REHBERG, die dann später - im Jahre 1974 - mit EMS fusionierte.
Prominentes Beispiel für das charakteristische Wummern der Synthi-AKS ist der Song „On the Run“ der britischen Rockgruppe Pink Floyd auf ihrem Album „The Dark Side of the Moon“ (1973), bei dem mehrere Synthi-AKS miteinander verlinkt wurden.
Die Original Synthies A, VCS3 und Vocoder werden heute noch mit neuen Designs hergestellt.
Quelle: u.a. Wikipedia, Love The Machines
Mehr Information bekommen Sie bei:
-->
REHBERG: EMS
-->
SYNTHMUSEUM: Electronic Music Studios
-->
AMAZONA: Interview mit Ludwig Rehberg
-->
KEYBOARDS: Der EMS Synth 200 der Universität Osnabrück
Zur Firmengeschichte:
-->
KEYS: 04/2005: Die Emu-Story