«Mit den Modellen der Q- und MicroQ-Serie legte die deutsche Synthesizerschmiede Waldorf die Messlatte für virtuwell-analoge Klangerzeuger sehr hoch. Bis vor kurzem schien es daher schwer vorstellbar, diese Klangmonstren noch gefährlicher zu machen ...»
FAZIT
«Der Waldorf Q Plus zählt zu den leistungsfähigsten Synthesizern, die jemals gebaut wurden. Bei diesem Instrument stimmt einfach alles: Design, Bedienung und vor allem der Sound, der dank der hinzugekommenen Analogtechnik nun noch teurer daherkommt.
Natürlich hat so viel Leistung seinen Preis, denn mit 4.200 Euro gehört der jüngste Waldorf-Sprössling schon in die musikalische Rolls-Royce-Klasse. Dafür bekommt man aber auch einen High-End-Synthesizer, mit dem man viele Jahre lang außergewöhnlich viel Spaß haben wird.
Natürlich ist man mit den „normalen" Q-Modellen sowie den leicht abgespeckten Micro Q-Geräten auch weiterhin gut beraten, auch wenn diese auf den besonderen Klang der Analogfilter verzichten müssen.
Doch egal wie man sich entscheidet - jedes Modell der Q-Serie gehört in seiner Preisklasse zur ersten Wahl.»
Audio-Demo von PC & Musik-CD 02/2003
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Virtuell-analoger Synthesizer
Erstauslieferung: Sommer 2003
Preis bei Auslieferung: 4.200 €
Virtuell-analoger Edelsynthesizer mit analoger Filtersektion. Effekten, Step-Sequencern und Arpeggiatoren
«Brillante und knallige Oszillatoren kennen Sie bereits aus dem Q und dem MicroQ.
Denken Sie sich eine analoge Filtersektion hinzu und schon erhalten Sie einen Q+.
Zusätzlich zu den bekannten Filtern der Q-Serie besitzt der Q+ ein analoges Lowpass-Filter mit 12 und 24 dB Flankensteilheit.
Der Q+ ist damit ein virtuell-analoger Synthesizer, der auf analoge Bauteile zurückgreift.
Und obwohl schon der normale Q für seinen typisch analogen Sound berühmt war, dürfte beim Q+ noch ein Funken mehr Qualität und Authentizität herüberkommen ...»
WALDORF: Q+
Bild aus KEYBOARDS 10/2002
WALDORF: Q+: Bedienfeld
Obwohl die Endlosdrehregler nicht einrasten, fängt ein Algorithmus bei schnellen Bewegungen die Knöpfe an der D-Position ab.
Bild aus KEYBOARDS 10/2002
WALDORF: Q+: Analog-Filter-Board
Bild aus PC & Musik 02/2003
Einige Ausstattungsmerkmale:
Oszillatoren: drei Oszillatoren pro Stimme, Pulsweite mit Pulsweiten-Modulation, Sägezahn, Dreieck, Sinus, Waves, Rausch-Generator, Ringmodulator
Polyphonie: 100 Stimmen, 16 Stimmen beim Einsatz eines analogen Filters pro Stimme, acht Stimmen beim Einsatz von zwei analogen Filtern pro Stimme
Display: 2 x 20 Zeichen-LCD
Bedienfeld: 58 Endlosregler, 39 Edit-Taster, Pitch-Bend-Rad, Modulationsrad, zwei Control-Buttons
RAM/ROM-Speicher: 300 Sounds (incl. 50 zusätzlich Q+-Sounds), Single Programs, 100 Multi Programs, 100 Step-Sequenzer-Patterns
Filter: 16 analoge Low-Pass-Filter, zwei Filter, unterschiedliche Typen, inkl. FM und Verzerrung, Lowpass (12dB/24dB), Bandpass (12dB/24dB), Highpass (12dB/24dB), Notch (12dB/24dB), Kammfilter
Modulation: Modulationsmatrix mit frei zuweisbaren Wegen zusätzlich feste Modulationsziele, Quellen frei selektierbar, Frequenzmodulation durch Oszillatoren, vier Modifier
Mixer: Mixer mit Balance, jede Signalquelle (Oszillator, Noise, Ringmod, extern Audio) kann zwischen Filter 1 und 2 gemischt werden
Arpeggiator/Sequencer: User Patterns, Accents, Timing Information, Swing, Glide, Chords, polyphoner Step-Sequenzer mit 32 Schritten, verschiedene Controller-Werte pro Step
Effekte: zwei Effekte pro Sound, jeder Sound behält seine Effekte im 4fachen Multi-Mode Effekttypen (Chorus, Flanger, Phaser, Overdrive, AM, Delay, Reverb)
Massenspeicher: Memory-Card
Audio: 6 x Analog-Out (3 x stereo), 2 x Analog-In (1 Stereo-In), Kopfhörer