«Das Synthesepotential des Waldorf Q ist unglaublich und katapultiert den gelben Soundriesen auf Anhieb in die oberste Liga der virtuell-analogen Synthesizer.
Allerdings ist das Q Keyboard mit einem Preis von rund 5.000 DM nicht gerade preiswert, was viele Heimmusiker dazu bewegen wird, eher mit der Anschaffung der Rackversion zu liebäugeln, selbst wenn hier Abstriche im Handling gemacht werden müssen.
Waldorf hat jedoch zur Musikmesse bereits den MicroQ angekündigt, eine Variante mit leicht eingeschränkten Funktionen, die ab Oktober für knapp 1.800 Mark ausgeliefert werden soll.
Spätestens dann dürfte die Q Klangerzeugung für jeden Geldbeutel erschwinglich und die rasende Verbreitung der „Gelbsucht" nicht mehr aufzuhalten sein.»
FAZIT von Armin Küster aus PC und Muisk 01/2001
Gelbfieber
Test von Uwe G. Hoenig aus KEYS 05/2000
Edel und mächtig - mit neuer Software will sich der Q von Waldorf an die Spitze der virtuell-analogen Synthesizer setzen.
«Manche Dinge brauchen etwas länger. Dafür werden sie dann aber richtig gut. Wie der Synthesizer Q von Waldorf, der mit der neuen Version 2.0 sein wahres Potential entfaltet ...»
FAZIT
«Wer typische Brot-und-Butter-Klangerzeuger schon besitzt und als Ergänzung einen anspruchsvollen und ergiebigen Synthesizer sucht, mit dem sich gute Klänge nicht nur komfortabel konsumieren, sondern auch erstellen lassen, ist mit beiden Q-Modellen gut beraten und erhält einen angemessenen Gegenwert für sein Geld.»
Audio-Demo "Vocoder" von KEYS-CD 05/2000
Auf PLAY klicken, um eine Demo zu hören.
Audio-Demo "STEP-Sequencer" von KEYS-CD 05/2000
Auf PLAY klicken, um eine Demo zu hören.
Filter-Routing
Das Filter-Routing des Q ist besonders flexibel – verschiedene Einstellungen lassen sich stufenlos überblenden.
Infografik aus KEYS 05/2000
Ab ins Rack ...
Große Leistung, kleiner Preis - beim QRack wurde nur an den Reglern gespart.
Infobox aus KEYS 05/2000
Virtuell-analoger Synthesizer
Erstauslieferung: Frühjahr 1999
Preis bei Auslieferung: 5.555 DM
Virtuell-analoger Synthesizer mit Endlosdrehreglern, Step-Sequencer und Audio-Eingängen
«Angekündigt wurde der neue Stern am Himmel schon zur Musikmesse 1998.
Seit geraumer Zeit lagen nähere Informationen schon auf der Waldorf-Web-Seite.
Eines der ersten Vorserienmodelle gab uns kurz vor Redaktionsschluß die Möglichkeit, erste Eindrücke über den Synthesizer zu sammeln ...»
WALDORF: Q
Bild aus KEYBOARDS 02/1999
WALDORF: Q: Bedienfeld
Mit Reglern hat Waldorf wirklich nicht gegeizt - die edlen Endlosregler machen die mächtige Klangsynthese aber auch erst beherrschbar.
Bild aus KEYS 05/2000
WALDORF: Q: Oszillatoren
Drei Oszillatoren machen mächtig Dampf.
Bild aus PC und Musik 01/2001
WALDORF: Q: Filter
Zwei vollwertige Filter sorgen im Q für guten Sound.
Bild aus PC und Musik 01/2001
WALDORF: Q: Signalweg
Der Signalweg lässt sich weitestgehend frei bestimmen.
Bild aus PC und Musik 01/2001
Nicht fragen. Testen!
Anzeige aus KEYBOARDS 08/1999
Software-Update OS 3.0
«Das OS 3.0 für den Q/QRack bietet ein PPG-Tiefpassfilter sowie einige neue Effekte. An erster Stelle ist der Hall zu nennen, gefolgt von einem synchronisierbaren 16-Tap-Delay und Surround-Delays mit 6 Kanälen.
Zu den weiteren nützlichen Neuerungen zählen Category Search, ein Multimode Mixer, ein erweitertes MIDI-Routing sowie die Möglichkeit, die Inputs direkt auf die Effekte zu routen»
Artikel aus KEYS 07/2001
Einige Ausstattungsmerkmale:
Konzept: Analogue Modeling Synthesizer, 4fach multitimbral (bis zu 16fach), Multi-Editing von max. vier Parts gleichzeitig
Oszillatoren: drei Oszillatoren pro Stimme, Pulsweite mit Pulsweiten-Modulation, Sägezahn, Dreieck, Sinus, Waves, Rausch-Generator, Ringmodulator
Polyphonie: 16-stimmig, erweiterbar auf 32 Stimmen, 8-facher Multimode mit dynamischer Stimmenzuordnung
Display: 2 x 20 Zeichen-LCD
Bedienfeld: 58 Endlosregler, 39 Edit-Taster, Pitch-Bend-Rad, Modulationsrad, zwei Control-Buttons
RAM/ROM-Speicher: 300 Single Programs, 100 Multi Programs, 100 Step-Sequenzer-Patterns
Filter: zwei Filter, unterschiedliche Typen, inkl. FM und Verzerrung, Lowpass (12dB/24dB), Bandpass (12dB/24dB), Highpass (12dB/24dB), Notch (12dB/24dB), Kammfilter
Modulation: Modulationsmatrix mit frei zuweisbaren Wegen zusätzlich feste Modulationsziele, Quellen frei selektierbar, Frequenzmodulation durch Oszillatoren, vier Modifier
Mixer: Mixer mit Balance, jede Signalquelle (Oszillator, Noise, Ringmod, extern Audio) kann individuell zwischen Filter 1 und 2 gemischt werden
Arpeggiator/Sequencer: User Patterns, Accents, Timing Information, Swing, Glide, Chords, polyphoner Step-Sequenzer mit 32 Schritten, verschiedene Controller-Werte pro Step
Effekte: zwei Effekte pro Sound, jeder Sound behält seine Effekte im 4fachen Multi-Mode Effekttypen (Chorus, Flanger, Phaser, Overdrive, AM, Delay, Reverb)
Massenspeicher: Memory-Card
Audio: 6 x Analog-Out (3 x stereo), 2 x Analog-In (1 Stereo-In), Kopfhörer