«Auf der Frankfurter Musikmesse im Vorjahr erweiterte Roland die Produktpalette der LA-Synthesizer durch drei Modelle: das D-110 Soundmodul, den D-10 Synthesizer und als Flaggschiff den D-20.
Die drei Instrumente sind im Kern identisch ..., beinhalten eine Reverb-Sektion. PCM-Drumsounds und MIDI-Multi-Mode.
Jedes der drei Modelle sticht jedoch durch spezielle Eigenschaften hervor:
Das MIDI-Modul D-110 besitzt sechs Einzelausgänge, der D-10 kommt mit Keyboard und integriertem Drumcomputer, der D-20 schließlich als großer Bruder setzt noch einen 8-Spur-MIDI-Sequenzer und ein Diskettenlaufwerk drauf ...»
Einige Ausstattungsmerkmale:
- Tonerzeugung: LA-Digitale Synthese 16-Bit (32 Teiltöne, 13 Strukturen)
- Tastatur: 61 Tasten, Anschlagdynamik
- Polyphonie: 32-stimmig
- Betriebsart: Performance Mode, Multi-Timbral Mode
- Display: LCD, beleuchtet
- ROM/RAM-Speicher: 128 Sounds, je 128 Patches und Timbres (programmierbar), 64 Tones (programmierbar), Speicherkarte (gleiche Anzahl)
- Rhythmus: 64 Sounds, 32 Rhythmen (programmierbar), Rhythmusspur
- Sequenzer: acht Spuren, Rhythmusspur
- Effekte: Digitaler Nachhall (Reverb)
- Klangbearbeitung: Bender, Modulationshebel, umfangreiche Klangparameter
- Massenspeicher: 3,5"-2DD-Diskettenlaufwerk, Memory-Card
- Audio: Line-Out (r, l/mono), Kopfhörer
- Anschlüsse: MIDI In/Out/Thru, Hold-Pedal, Start/Stop, Punch In/Out
- Besonderheiten: LFO wirkt nicht auf Filter oder Verstärker - keine Copy-Funktion im Sequenzer - Diskettenlaufwerk nicht Universal-Dump-fähig
- Maße: 974 x 30 x 90 mm
Test von Gerald Dellmann in KEYBOARDS 01/1989
Audio-Demo von YouTube: Roland D-20 Demo Part 1 (willrobinsonensoniq))