Anzeige aus KEYBOARDS 04/1992
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Anzeige aus KEYBOARDS 06/1995
Die ganze Power des DP/4...Plus
FAZIT von RALF KLEINERMANNS
«Den Titel „Eines für alle" kann sich das DP/4 gleich im doppelten Sinne anheften. Einerseits ist es gleichermaßen geeignet für das Live-Gitarren, Baß- oder Keyboardrack, andererseits ist es natürlich auch - bzw. eher: gerade - für den Einsatz im Studio prädestiniert.
All denjenigen, die sich ein „gehobenes" Homerecordingstudio aufbauen möchten und ein Peripheriegerät suchen, das für den Anfang alle anfallenden Aufgaben zur Zufriedenheit erledigt, kann man das DP/4 nur wärmstens ans Herz legen.
Mir ist es jedenfalls schwer gefallen, das DP/4 nach längerem Einsatz im Studio wieder auf die wohlverdiente Heimreise an den Hersteller zurück zu schicken - und dieses Kompliment kann ich beileibe nur wenigen Testgeräten machen.»
Artikel aus KEYBOARDS 07/1992
Parallel-Effektprozessor
Erstauslieferung: Frühjahr 1992
Preis bei Auslieferung: 2.900 DM
--> ALESIS: DP/2
--> ZOOM: 9010
--> ART: DXR, RXR
«Das nenne ich Selbstbewußtsein: Die amerikanische Firma Ensoniq - bislang „nur" durch ihre Synthesizer und Sampler bekannt - gibt ihr Debüt auf dem eitlen - und hart umkämpften - Markt der Multieffektgeräte nicht vorsichtig und abtastend, sondern sie schüttelt gleich bei ihrem ersten Versuch ein potentielles As aus dem Ärmel.
„DP/4" heißt das Wunderkind, und dieser Name ist Programm: „DP" steht als Kürzel für „Digital Parallel Effects Processor", die „4" will uns bedeuten, daß hier gleich vier unabhängige Multieffektprozessoren gemeinsam oder - auf Wunsch - auch unabhängig voneinander zu Werke gehen ...»
ENSONIQ: DP/4
Bild aus KEYBOARDS 07/1992
ENSONIQ: DP/4: Innenleben
Das aufgeräumte Innenleben des DP/4. Die 4 separaten DSP-Chips sind deutlich zu sehen.
Bild aus KEYBOARDS 07/1992
Ensoniq DP/4 Plus Version
Zur Musikmesse '95 präsentierte Ensoniq mit dem DP/4+ noch einmal eine leicht verbesserte Version mit aufpolierter Optik, voll-symmetrischen Ein- und Ausgängen, einigen neuen Presets sowie weiteren Detailverbesserungen.
Im Grunde seines Herzens blieb das DP/4 aber auch in der Plus-Version nahezu unverändert: ein Multieffekt mit vier Ein- und vier Ausgängen, vier unabhängigen Signalprozessoren und anerkannt guten Effekten.
Damit hat sich das DP/4 den Ruf eines Klassikers erkämpft, der neuere Konkurrenz auch nach Jahren noch nicht zu fürchten braucht.
Artikel aus KEYBOARDS 11/1995
BEWERTUNG (+):
600 Speicherplätze - riesige Effektpalette - bis zu 3,6 Sekunden Delayzeit - einfache Bedienung - umfangreiche Modulationsmöglichkeiten - gute Audioqualität - gutes Preis/Leistungs-Verhältnis
BEWERTUNG (-):
keine Hall-Algorithmen, die die Kapazität beider Prozessoren nutzen
Test von Ralf Kleinermanns in KEYBOARDS 07/1992