«Die MD-42 zeigt, dass man bei Böhm um innovative Konzepte und Ideen nicht verlegen ist.
Für viele Freunde der Drawbar-Orgel im allgemeinen und der Native-B-4 im besonderen ist dies vielleicht genau das Instrument, auf das sie gewartet haben.
Endlich ist diese tolle Software auch richtig spiel- und bedienbar, so wie sich der Organist dies wünscht. Ganz billig ist der Spaß allerdings nicht. Im Vergleich mit den direkten Konkurrenten aus Fernost sicher kein Sonderangebot.
Allerdings verbucht die MD-42 neben dem wirklich gelungenen Äußeren auf ihrer Seite konzeptionell die Vorteile eines offenen, für spätere Erweiterungen gewappneten Systems.
Somit kann der anfängliche finanzielle Mehraufwand im Laufe der Zeit durch die Erneuerungsfähigkeit beispielsweise anhand von entsprechender Pflege/Erweiterung der Softwareumgebung gegenüber der stetigen Neuanschaffung ganzer Instrumente relativiert werden.
Und wer sich die MD 42 wirklich nicht leisten kann oder möchte, aber trotzdem eine komfortable Bedienmöglichkeit für seine Native Instruments B-4 sucht, für den hat ja Böhm auch noch den MD-4 Controller im Programm.
Ohne Frage, der Hammond-Sound ist in: Fast jeder Hersteller von elektronischen Tasteninstrumenten hat heute Instrumente, Soundmodule oder Softwareprodukte im Programm, die es ermöglichen sollen, diesen legendären Klang möglichst naturgetreu wiederzugeben.
Auch der Traditionshersteller Böhm hat sich nun der Sache angenommen und bringt eine Orgel heraus, die allein optisch bereits ihren Anspruch unterstreicht, eine reinrassige Drawbar-Orgel zu sein.
Ähnlichkeiten mit altehrwürdigen Vorbildern sind dabei sicher nicht rein zufällig ...»
BÖHM: MD-42
Bild aus OKEY 56/2004
MIDI-Drawbar-Controller MD4
«Böhm International AG from Germany introduce MD 4 MIDI Drawbars sporting nine vintage drawbars to control drawbar based oragn sounds.
MD 4 MIDI Drawbars offers musicians the classical way of setting up and controlling an organ sound and is designed to work with most keyboards and sound modules using drawbar type controlling ...»
NEWS aus Pro-Music-News.com
Einige Ausstattungsmerkmale:
Konzept: Oberteil und Unterteil mit gedrechselten Beinen, Lautsprechersystem, 25-Tastenpedal, Fußschweller
Tonerzeugung: Custom-Board mit Pentium-Prozessor und Soundkarte, Native Instruments B-4 Software
Tastatur: 2 x 61 Tasten (Waterfall), Split, Anschlagdynamik zuschaltbar, andere Tastaturen möglich
Display: 12" TFT
Sounds: Zugriegel (je ein 9-chöriger Satz für das Ober- und das Untermanual und einen 6-chörigen Satz für das Pedal), Percussion 4'(2nd) und 2 2/3'(3rd), Ein-/Aus-Schalter für die gesamte Sektion, Abklingdauer (fast/slow), Intensität (soft/normal)
Speicher: 10 x 12 Presets (benötigt dazu PC-Tastatur und Maus)
Edit-Modus: Leslieparameter wie Rotorlaufzeiten getrennt für den Bass- und Hochtonrotor einstellbar, Positionierung des „virtuellen" Abnahmemikrofons, Hall-Länge
Effekte: Pitch/Modulationsrad, Effekt-Plugin, Chorus/Vibrato-Sektion, Echtzeitkontrolle der Gesamtlautstärke, der Hallstärke und der Intensität des Overdrive-Effektes
Audio: Lautsprecher (optional)
Besonderheiten: offenes MIDI-System - Anschluss für über MIDI steuerbare Soft- oder Hardware-Tonerzeuger
Test von ANDREAS SCHMITZ in OKEY 56/2004
YouTube: Native Instruments – B4 (2000) All presets + MIDI, no talking (Bällebad)
A little bit of distortion here and there and very similar sounding presets but still a classic!