Test von Matthias Steinwachs aus PC & Musik 06/2006
CREAMWARE: B4000 ASB
Barbara Dennerlein hat die Hammond-Orgel wieder gesellschaftsfähig gemacht. Und seit einigen Jahren haben auch die Soft- und Hardware-Fabrikanten wieder Spaß am rotierenden Sound, die Systeme werden immer aufwändiger - und auch perfekter. Die Zeit der tonnenschweren Ungetüme auf der Bühne und zu Hause ist vorbei ...»
FAZIT
«Mit der B4000 hat Creamware die ASB-Reihe gut fortgeführt und ein echtes Schätzchen geschaffen, das fast so klingt wie das große Vorbild, dafür aber gut 198 Kilo leichter und gut 25.000 Euro billiger ist, denn eine B3 inklusive Leslie-Kabinett ist kaum unter 26.000 Euro zu haben.
Mit einem empfohlenen VK von 1.080 Euro ist die B4000 zwar auch nicht unbedingt ein Fall für die Portokasse, aber trotzdem jeden Cent wert: das Gehäuse ist edel, die Verarbeitung gut, die Möglichkeiten sind reichhaltig und der Sound ist authentisch - was will man mehr?
Allerdings sollten Sie dann auch den Kauf eines geeigneten Masterkeyboards in Betracht ziehen, am besten eines mit mehreren Manualen und Pedalen; da würde sich dann das D3 von Döpfer anbieten, das auch optisch perfekt passt.
Mit zwei Manualen plus Controller-Einheit plus Pedalsatz wären dann zwar noch einmal etwa 1.700 Euro fällig, aber das ist immer noch wesentlich preiswerter als die Original-Hammond.»
Audio-Demo von Audio-CD KEYBOARDS 06/2006
Auf PLAY klicken, um eine Demo zu hören.
Orgelmodul
Erstauslieferung: Frühjahr 2006
Preis bei Auslieferung: 1.080 €
MIDI-Expander-Modul zur Simulation elektromagnetischer Tonrad-Orgeln
«In Hardware gegossene Software-Instrumente mit diesem Konzept startete Creamware im letzten Jahr die ASB-Serie.
Nach den Simulationen der legendären Synthesizer Minimoog und Prophet-5 kommt nun die Software-Orgel B-2003 als Expander auf den Markt ...»
CREAMWARE: B4000 ASB (Authentic Sound Box)
Bild aus KEYBOARDS 06/2006
CREAMWARE: B4000 ASB: Editor
Bild aus PC & Musik 06/2006
Klangerzeugung beim Original
Der Klang wird bei einer Hammond-Orgel mittels Tonrädern erzeugt, die (mit einem gewellten Rand versehen) vor elektromagnetischen Tonabnehmern rotieren. Auf Grund der Form des Rades ergibt sich so eine sinusähnliche Schwingung.
Alle Tonräder sind über ein Getriebe mit einem Motor verbunden. Durch die unterschiedliche Anzahl der Zähne eines Tonrades und durch unterschiedlich hohe Laufgeschwindigkeiten erhält man so auch unterschiedliche Frequenzen.
Da die Anzahl der Zähne aber nicht änderbar ist, kann eine Orgel auch nicht gestimmt werden - es sei denn, man tauscht die Tonräder aus.