Der QS300 vereint Synthesizer, Workstation und Dance-Producer-Tool miteinander. Das Gerät ist dazu mit einer universellen, auf ROM-Samples basierenden und 32stimmigen Klanger-zeugung aufgebaut, die auch über resonanzfähige Filter verfügt.
Mehrere unabhängige Effekte sorgen für Hall, Modulationseffekte wie Chorus oder Flanger sowie für verschiedenste Multieffekte. Die Klänge sind in vielen Parametern editierbar, so daß auch ausgefallene und vor allem eigene Synthesizer-Sounds möglich sind.
Zur Workstation wird der QS300 durch seinen 19-Spur-Sequencer. Davon dienen 16 Spuren als herkömmliche Sequencerspuren für live-eingespielte MIDI-Daten, während die übrigen drei die Begleitautomatik repräsentieren. Hier werden Akkorde, Pattern-und Tempowechsel aufgenommen.
Im Lieferumfang befindet sich ein eigens in Deutschland entwickeltes Softwarepaket, die „Dance Machine". Sie versorgt das Instrument mit modernen Sounds und Patterns, die besonders bei Techno-Anhängern und Dance-Produzenten auf offene Ohren stoßen werden.
Die Verbindung aus Begleitautomatik mit eigenen Dance-Patterns ermöglicht ein schnelles Arrangieren von Dancefloor-Titeln. Dabei können mit dem Modulationsrad auch die Filter eines Sounds während der Patternwiedergabe gesteuert werden.
Music Production Synthesizer
Erstauslieferung: Herbst 1995
Preis bei Auslieferung: 2.790 DM
Preiswerter „Musikbaukasten” für die unterschiedlichsten Musikstile
«Das Bild des Heimmusikanten hat sich binnen weniger Jahre grundlegend geändert.
Immer mehr Menschen kaufen Musikinstrumente, ohne je eine Klavierstunde oder sonst einen Musikunterricht genossen zu haben.
Sie kaufen ganz einfach, weil Sie Spaß an der Freud haben und ignorieren die Warnungen der Musikpädagogen, daß diese Entwicklung der Untergang der abendländischen Musikkultur sei ...»
YAMAHA: QS-300
Bild aus KEYBOARDS 10/1995
YAMAHA: QS-300
Bild aus KEYBOARDS-Kartei 07/1996
Leserbriefe
Dry/Wet-Regler über MIDI steuern
Karl aus 36347 Lauterbach fragt ...
«Kann man beim Yamaha QS-300 im Multimode (Song) den Dry/Wet-Regler via MIDI beeinflussen, wenn der Variationseffekt auf System gestellt ist?»
ANTWORT
«Den Dry/Wet-Regler können Sie in diesem Fall mit Hilfe eines SysEx-Strings über MIDI steuern. Definieren Sie dafür beispielsweise in Ihrem Sequencer einen Fader und belegen Sie ihn mit der folgenden Zahlenfolge (hexadezimal):
FO; 43; 10; 4C; 08;00; 11; XX; F7.
Das Feld XX ist dabei das variable Feld des Faders, dessen Wertebereich von hexadezimal 00 (Dry) bis hexadezimal ZF (Wet) reicht»
Leserbrief aus KEYS 05/1996
Einige Ausstattungsmerkmale:
Tonerzeugung: AWM2, 204 Waves
Tastatur: 61 Tasten, Aftertouch, Anschlagdynamik
Polyphonie: 32-stimmig, 24-facher Multimode
Display: 240 x 64 Zeichen-LCD, hintergrundbeleuchtet
Begleitautomatik: 28 automatische Akkorderkennungen, aufzeichenbar in der Chord/Spur eines Songs oder Live-Harmonisierung
Sequenzer: 16 Song-Spuren und Pattern,- Chord- und Tempo-Spur, acht Spuren pro Pattern, 10 Songs, je 100 User/Preset-Styles x 8 Sections, 100 User-Phrases, 3.093 Preset-Phrases, 100 Preset-Styles x 8-Sektionen, max. 86.000 Noten