1999 - YAMAHA präsentiert das PSR 9000 - Das neue Jahrtausend kann beginnen.
Anzeige aus KEYBOARDS 07/2000
Atze, Auftritt!
Anzeige aus KEYBOARDS 11/2001
SUPER PREMIUM PACK
SCHWERGEWICHT
Test von SENTILO RIEBER aus TASTENWELT 02/2000
Das Anschlussfeld an der Rückseite ist ein Spiegelbild der Funktionsvielfalt des Geräts. Nur das etwas altbackene Design passt nicht so recht zum HighTech-Anspruch des Yamaha PSR-9000.
«Viel fehlt nicht zum halben Zentner, und daran sind die eingebauten Boxen mit massiven Holzgehäusen schuld: Yamahas neues Topkeyboard verspricht noch mehr Spaß beim Spiel - und noch mehr Schweiß beim Tragen ...»
FAZIT
«Mit Blick auf die Ausstattung ist das PSR-9000 manch anderem Keyboard-Flaggschiff um eine Generation voraus.
Und lässt man die nicht optimale Bedienoberfläche außer acht, sieht man, dass die Firma Yamaha ihre Hausaufgaben gemacht hat.
Mit dem PSR-9000 kann man auch ein anspruchsvolles Publikum zufrieden stellen und ein sowieso schon schönes Hobby weiter ausbauen und bereichern. Für Live-Musiker ärgerlich ist nur das schweißtreibend hohe Gewicht.
Audio-Demo von KEYBOARDS-CD 02/2000
Auf PLAY klicken, um eine Demo zu hören.
AFTER TOUCH - Yamaha PSR-9000 V2
In unserer Rubrik ”After Touch” werden die vor einem Jahr getesteten Produkte nochmals übeprüft.
Während die aktuelle Betriebssystem-Version 2.12 für Yamahas PSR-9000 lediglich einige kleinere Bugs behebt, soll die in wenigen Wochen erscheinende Version 2.5 das Portable Keyboard um neue Funktionen wie zusätzliche Splitpunkte erweitern (Download unter www.yamaha.de).
«Es hat bereits Tradition: Technics und Yamaha stellen ihre neuen Portable-Flaggschiff stets zeitgleich vor und die KEYBOARDS-Tests erreichen somit fast simultan ihre Leser.
PSR-9000 heißt der Streich des Marktführers und muss sich nicht nur mit einem Technics KN6000 messen, sondern auch gegenüber dem erfolgreichen Vorgänger PSR-8000 behaupten, der dieser Tage inklusive eingebauter Festplatte zum ermäßigten Preis erhältlich ist ...»
YAMAHA: PSR-9000
Bild aus KEYBOARDS 02/2000
YAMAHA: PSR-9000: Display
Bedienung: ein informatives Display, aber zu wenige beleuchtete Taster
Display: 320 x 240 Pixel, LCD, grafikfähig, beleuchtet
Sounds: 331 Voices, 480 XG-Voices, 14 Drumkits, zwei SFX-Kits, Digital Drawbars, 32 Custom Voices, GM/XG-kompatibel
Begleitung: 512 Registration Memories, 125 Preset-Styles zu je vier Variations, acht Spuren, bis zu 120 Styles im Flash-ROM, umfangreiche Arranger-Funktionen
Controller: Pitchbend- und Modulations-Rad
Multipads: 58 Bänke à 4 Phrasen, MIDI-Control-Bank, Scale Tune Bank
Sequenzer: 16 Spuren, 38 000 Noten, ein Song, SMF-Player, Format 0/1, Lyrics-Funktion
Effekte: Reverb, Chorus, sechs DSP für Styles/Songs, R1-3/Left und Mic/Line-in, 5-Band-EQ., Harmonizer, 10 Effektwege, insgesamt 563 Effekt-Presets und 38 Custom-Speicher, Pitch- und Modulation-Wheels
Vocal Harmony: 2-stimmiger Harmonizer mit Echtzeit-Harmonisierung
Klangbearbeitung: momentan nur Easy-Edit
Massenspeicher: 3.5"-Floppy (2DD/2HD), je max. acht GB SCSI-2-Hard-Disk, -ZIP und -MO (optional)
Lautsprecher: vier Lautsprecher
Verstärkung: 2 x 28 Watt
Audio: vier Einzelausgänge (L/L+R, R. Sub 1 u. 2: 6,3-mm-Klinke), je zwei (Aux-In/Loop-Return, LoopSend (L/L+R, R: 6,3 mm Klinke), Mic/Line In, Kopfhörer
Anschlüsse: 2 x MIDI In/Out (A+B), 2 x Fußschalter, Volumen-Pedal, To Host, SCSI, Video-Out, PC-Keyboard (Mini DIN), AC-In
Besonderheiten: max. 616 Music-Database-Speicher - vier One-Touch-Registrations pro Style
Maße: 1.114 x 464,9 x 182,5 mm
Gewicht: 22,5 kg
BEWERTUNG (+): Das PSR-9000 setzt mit 126 Stimmen und Speicherplätzen für bis zu 2000 Registrations neue Rekordmarken im Portable-Bereich. Neben exzellenten Sounds, einem Flash-ROM-Speicher für Styles und der flexiblen Arranger-Sektion besticht seine umfangreiche Effektsektion mit integriertem Harmonizer.
Üppig ist auch die Hardware-Ausstattung mit To-Host- und SCSI-Schnittstellen und Erweiterungsmöglichkeiten für insgesamt 65 MB Sample-RAM.
BEWERTUNG (-): Die internen Bereiche Sampler, User-Sounds, User-Styles und Sequenzer sind in der aktuellen Version 1.10 des Betriebssystems nur mittels EasyEdit-Funktionen nutzbar.