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Total Recording
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HELLO! MUSIC! TOTAL RECORDING
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Power Concept
CUBASE AUDIO CBX
Zusammen mit Cubase Audio CBX werden verschiedene Anpassungen für den Cubase-MIDI-Mixer geliefert, mit denen sich der interne Mixer des CBX steuern läßt. Hier eine 4-Kanal-Version mit numerischer Darstellung der Filterfrequenzen und -Gains.
Infobox aus KEYBOARDS 11/1993
FAZIT von RALF KLEINERMANNS
«Obwohl mit einiger Verspätung auf dem hart umkämpften Harddisk-Recording-Markt eingetroffen, wird das CBX-D5 dort sicherlich seinen Platz finden. Das System ist aufgrund seines gehobenen Preises von DM 1400,- pro „Audio-Spur" zwar sicher nicht für alle potentiellen Anwender interessant. Der Preis rechtfertigt sich aber durch die gehobene Ausstattung mit digitalen Audio-Schnittstellen, den internen Mixer, die überzeugende Effekt-Sektion sowie die Echtzeit-Konvertierung für Digital-Formate und Sampling-Rates allemal.
Ich sehe das Hauptbetätigungsfeld des CBX-D5 weniger im 8-Spur-Verbund aus zwei Einheiten als vielmehr im Stand-alone-Betrieb mit MIDI-Klangerzeugern oder als „Harddisk-Ergänzung" zu einer analogen oder digitalen 8- oder 16-Spur-Maschine. Hier können selbst vier CBX-Spuren die Freiheit bringen, die Anwender Band-basierter Systeme in puncto Arrangement meist so schmerzlich vermissen.
Darüber hinaus bekommt man mit dem CBX-D5 ein Werkzeug geliefert, das anderen Digitalgeräten bei der oftmals so problembehafteten Kommunikation unter die Arme greift und so ganz nebenbei auch noch als digitales Edit-System zum Schnitt und zur Nachbearbeitung fertiger DAT-Mixes dient.»
Artikel aus KEYBOARDS 11/1993
Digital Recording Processor
Erstauslieferung: Frühjahr 1993
Preis bei Auslieferung: 5.600 DM
Die CBX-D5-Hardware soll die ganze Prozessorleistung zur Verfügung stellen, die man für die Features wie 4-Spur-Harddisk-Recording, internes Mischen mit Klangregelung und Effekten benötigt. Es muß also ein Rechner her.
Erweiterungen:
- Cubase-Audio Atari oder PC (DM 1.490)
- Digital Performer für Mac (DM 1.700)
- Steinberg DMA-to-SCSI-Interface II für Atari ST/STE (DM 400)
--> YAMAHA CBX-D3
--> AKAI DR4d
«Musikmesse '92 - ein Gerücht verbreitet sich: Yamaha macht in Harddisk-Recording.
Ab zum Yamaha-Stand: Dementi.
Nach Androhung eines Hungerstreiks meinerseits schiebt mir ein Yamaha-Mitarbeiter schließlich unter der Hand etwas über den Tisch ...»
YAMAHA: CBX-D5
Bild aus KEYBOARDS 11/1993
YAMAHA: CBX-D5: Rückansicht
Bild aus KEYBOARDS 11/1993
YAMAHA: CBX-D5: Setting-Box
Die Settings-Box in Cubase Audio CBX kontrolliert die Konfiguration der CBX-Hardware.
Bild aus KEYBOARDS 11/1993
YAMAHA: CBX-D5: Standby-Record
Standby-Record gestattet, Audio-Files unabhängig von einem zeitlichen Bezug innerhalb des Cubase-Arrangements aufzunehmen.
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YAMAHA: CBX-D5: Effekte
Die Effekt-Presets nebst den zugehörigen Parametern lassen sich in einer eigenen Box editieren und dann als User-Presets abspeichern.
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YAMAHA: CBX-D5: Audio-Daten
Das CBX gestattet der Steuersoftware freien Zugriff auf die Audio-Daten. Alle Schnitt-, Kopier- und Edit-Funktionen, die man von einem Harddiskrecording-System erwartet, werden somit möglich. Im Bild der Audio-Editor in Cubase Audio CBX.
Bild aus KEYBOARDS 11/1993
Einige Ausstattungsmerkmale:
- Anzahl der Spuren:
Wiedergabe auf max. vier Spuren gleichzeitig, Aufnahme auf max. zwei Spuren gleichzeitig
- Sampling-Frequenzen:
22,05 (nur über Analog-Eingang), 32, 44,1 und 48 kHz
- A/D-Wandlung:
16-Bit-Linear-Sigma-Delta
- D/A-Wandlung:
18-Bit-, 8-faches OS
- Effekte:
82 interne Hall- und Modulationseffekte, parametrischer 4-Band-EQ pro Spur
- Anschlüsse:
Stereo-Kopfhörer, zwei Analog-Ein- und vier Analog-Ausgänge (XLR symm.), Digital-Ins/Outs in den Formaten AES/EBU (In 1/2, Out 1/2, Out 3/4), S/PDIF (In 1/2, Out 1/2) und Y2 (In 1/2, Out 1/2), 2 x SCSI (50-Pol), Wordclock-In/Out, MIDI-In/Out/Thru, To-Host-Schnittstelle für Rechneranbindung
- Aufrüstung:
zwei CBX-Einheiten für acht Spuren
- Maße:
310 x 113,6 x 378,2 mm
mit Rackwinkeln: 19", 3 HE
- Gewicht:
7,5 kg
BEWERTUNG (+):
solide Verarbeitung - symmetrische Analog-Ein/Ausgänge - digitale Audio-Schnittstellen in drei Formaten - Echtzeit-Konvertierung von digitalen Audio-Signalen - integrierter Mixer mit 4-Band-Klangregelung pro Kanal - interner Effektprozessor guter Qualität
BEWERTUNG (-):
kein internes Track Bouncing - keine Ubersteuerungsanzeige für interne Effekte
Test von RALF KLEINERMANNS in KEYBOARDS 11/1993