Anzeige aus KEYBOARDS 03/1993
Das grosse Fressen
Statement - Wolfgang Düren
Artikel aus KEYBOARDS 12/1994
WALDORF Wave - Hardware - Das Mainboard
Die Master-CPU ist ein Motorola MC68000HC-Chip mit 16 MHz Taktfrequenz. An Bord sind 1 MB lokales DRAM (flüchtiges RAM) als Hauptspeicher, dazu kommen 512 KB batteriegepuffertes SRAM (nichtflüchtiges RAM) mit Bus-Arbitration für sechs Prozessoren.
Das bedeutet: Bis zu sechs Slave-CPUs, von denen ein Teil in späteren Erweiterungen säße, können auf diesen RAM-Bereich zugreifen.
Darin befinden sich alle Sounds, Performances, User-Wavetables und Edit-Buffer. Dazu kommen noch 16 KB Video-RAM für das LC-Display (vier Pages) und 512 KB EPROM. Das I/O-System umfaßt einen On-Board-Floppy-Controller für's eingebaute Diskettenlaufwerk, die MIDI-Kommunikation und eine Echtzeit-Uhr ...
Artikel aus KEYBOARDS 11/1994
WALDORF Wave - Hardware - Die Slave-Boards
Der Wave wird serienmäßig mit einem Slave-Board bestückt, das 16 Stimmen erzeugt. Bis zu drei Slave-Boards können insgesamt in einem Wave untergebracht werden. Jedes dieser Boards besitzt eine eigene CPU - ebenfalls ein 68000er mit 16 MHz. Dazu sitzen auf jedem Slave-Board 64 KB SRAM als Arbeitsspeicher und weitere 64 KB SRAM, die für Wavetables reserviert sind.
Über den SBUS greift das Board auf das Master-SRAM zu. Die Klangerzeugung übernehmen zwei ASICs pro Board, von denen jeder acht Stimmen erzeugt ...
Artikel aus KEYBOARDS 11/1994
WALDORF Wave - Hardware - Die Analogboards
Die Analogboards sind pro Stimme folgendermaßen bestückt:
- 1 Analog Devices AD7545 D/A-Wandler
- 1 CEM PD508 Multiplexor/Sample+Hold
- 1 CEM 3387 integriertes VCA/VCF für 24dB/Oct Tiefpaß und 12dB/Oct Hochpaß, Resonanz für den Tiefpaß sowie Panorama
- SSM 2024 4fach VCAs für die Summenregelung (Main, Aux, Phones)
Artikel aus KEYBOARDS 11/1994
WALDORF Wave 2.0: Kleine Ursache - Riesenwirkung
Nach diesem Motto kann der Austausch des Betriebssystems des Waldorf Wave mächtig ins Auge gehen. Entgegen seiner sonstigen Gewohnheiten schmiert der Wave mit der Version 2.0 urplötzlich sang- und klanglos ab oder kommt gar nicht erst aus dem Sulky. Aber - es gibt eine Abhilfe.
Diese technische Info stammt aus dem Hause Waldorf: Der Fehler liegt in einer ungenügenden Terminierung der Adressleitungen A1 - A4 des 68000ers.
Um diese Terminierung wieder ins Lot zu bringen, müssen die Adressleitungen mit 470 Ohm gegen + 5 V und mit 330 Ohm gegen Masse gezogen werden. Das Ganze geschieht mittels zweier 5poliger Widerstandsnetzwerke. Löten Sie zuerst die beiden Widerstandsnetzwerke zusammen und dann direkt auf die CPU. Die Pinbelegung eine 68000er-CPU entnehmen Sie bitte der Abbildung.
NEWS aus KEYBOARDS 04/1995