«Das klangliche Angebot beider Systeme setzt überwiegend auf realistische Naturklänge. Die Verfremdungsmöglichkeiten sparen dabei Randbereiche weitestgehend aus.
Für experimentierfreudige Zeitgenossen also nicht unbedingt die erste Wahl, stellen V-Drum und DDrum 4 doch das Beste dar, was es je für Drum-Programmierung mit naturgetreuem Anspruch gab. Da kann jeder Sampler einpacken.
Unter Live-Bedingungen sowie im gehobenen Studio-Umfeld ist das DDrum 4 sicherlich die bessere Wahl. Im Home-beziehungsweise Projektstudio dürfte das V-Drum die Nase vorn haben.»
E-Drum-Systeme bestehen aus Klangerzeuger mit Triggerelektronik und zugehörigen Pads
«Im Schatten technologischer Trends des Jahres 1997 (virtuell-analog, polyphones Physical Modeling) führte Roland mit dem V-Drum ein Physical-Modeling-ähnliches Konzept für Schlagzeugklänge ein.
Auch Clavia, mit dem Nord Lead 2 und dem Nord Modular in aller Munde, revolutionierte nahezu unbemerkt seine digitale Drumtechnologie mit dem neuen DDrum 4.
Höchste Zeit also, diese Entwicklungen zu begutachten ...»
ROLAND: V-Drums TD-10
Bild aus FACHBLATT 10/1997
ROLAND: TD-10: PD-120
Das neuentwickelte Pad PD-120 von Roland bietet ein angenehm leises und realistisches Spielgefühl.