S-770 - Resynthese Sampler - Keys are optional ...
Anzeige aus KEYBOARDS 10/1992
Sound - Inovation - Aktuell
Artikel aus KEYBOARDS 01/1992
Vergleichstest Sampler
FAZIT
Grundsätzlich stehen alle Geräte auf einem relativ hohen Niveau, und doch gibt es keines, das ohne Tadel ist ... Dennoch muß man feststellen, daß jedes der getesteten Geräte seine Aufgabe beherrscht und sehr brauchbare Ergebnisse liefern kann.
Allerdings wird nicht jeder mit jedem Sampler glücklich werden. Sie sollten also die Anforderungen, die Sie an einen Sampler stellen, genau prüfen und sich dann für ein passendes Gerät entscheiden ...
SAMPLER-VERGLEICHS-TEST - Abschließende Bewertung
«Schließlich und endlich sind da noch die Roland Sampler S-770 und S-750, sozusagen die New Kids On The Block, kam der S-770 doch deutlich nach dem Akai S1000 und der S-750 erst vor wenigen Monaten auf den Markt. Beide Geräte weisen sehr gute Meßdaten auf sowie einige Besonderheiten, die kein anderer Sampler bietet. So kann man beispielsweise einen Bildschirm anschließen – was man allerdings auch tun sollte, da die Bedienung sonstschier unmöglich ist.
Die beiden Roland-Sampler bieten wahrscheinlich die aufwendigsten Nachbearbeitungsmöglichkeiten aller Testkandidaten, angefangen bei einem digitalen Filter höchster Güte über ausgefeilte Überblendfunktionen der diversen Sample-Layer bis hin zu Resampling-Möglichkeiten, die das Generieren neuer Klangfarben geradezu provozieren.
Leider wird das durch eine sehr komplexe Struktur und eine damit verbundene nicht gerade intuitive Bedienung erkauft. Der optionale Bildschirm macht einem das Leben zwar deutlich leichter als etwa das 22-Zeichen-Display des EPS 16Plus, dennoch sind dies keine Geräte für jemanden, der ab und zu mal ein Sample aufnehmen will und sonst nur Werksklänge abruft – obwohl es reichlich davon gibt und einige ausgezeichnete darunter sind.
Der S-750 fällt dabei besonders durch sein gutes Preis/Leistung-Verhältnis auf, denn er bietet alle Möglichkeiten des S-770 bei etwas abgespeckter Hardware-Ausstattung zu einem deutlich günstigeren Preis an.»
FAZIT aus KEYBOARDS Vergleichstest 01/1992
Stereo-Sampler
Erstauslieferung: Winter 1989
Preis bei Auslieferung: 15.000 DM
Erhältlich auch als preiswertes Modell S-750 ohne Harddisk und Digital-Schnittstellen
«Ich habe es ja schon fast nicht mehr geglaubt, so lange hat uns Roland auf die Folter gespannt.
Um so erfreuter war ich, den großen Stereo-Sampler S-770 als neues Flaggschiff in meinem Testgerätepark begrüßen zu dürfen.
Nicht nur, weil auch die kleineren Roland-Sampler gute Geräte sind, sondern auch aufgrund der angekündigten Features war ich auf den S-770 sehr gespannt.
Der Grundpreis von ca. DM 15.000 ist ein Kurs, den selbst seine direkten Konkurrenten, der Akai S1000 und der E-mu Emax II, nur mit diversen Erweiterungen erreichen.
Sehen wir uns also an, welchen Gegenwert der S-770 dafür bietet ...»
ROLAND: S-770
Bild aus KEYBOARDS-Kartei 01/1994
ROLAND: S-770
Bild aus KEYBOARDS 07/1990
ROLAND: S-770: Rückansicht
Bild aus KEYBOARDS 07/1990
ROLAND: S-770
Das Innenleben unseres Testgerätes mit Erweiterungsplatine
Bild aus KEYBOARDS 07/1990
Wir haben Sie noch!
Anzeige aus KEYBOARDS 08/1997
Hightech in Reinkultur ...
Anzeige aus KEYBOARDS 06/1990
Einige Ausstattungsmerkmale:
Tonerzeugung: 16-Bit-Stereosampler mit interner 24-Bit-Signalverarbeitung, Ausgangswandler mit 20-Bit Auflösung, offenes Betriebssystem
Polyphonie: 24-stimmig
Display: 64 x 240 Punkte-LCD, beleuchtet, Computer-Monitor RGB (optional)
Programme: Performances (Setup aus bis zu 32 Multisamples)
RAM-Speicher: zwei MB, aufrüstbar auf bis zu 16 MB
Klangbearbeitung: zwei ADSR-Hüllkurven, 24-db-LPF, -BPF, -WP-Filter, LFO, Resampling, Compress/Expand, Wave-Draw
Besonderheiten: Time-Stretch - Maussteuerung (serienmäßig) - Fernbedienung RC-100 (optional) - Anschluß eines externen Monitors ist wegen der umfangreichen Editier-Funktionen zu empfehlen - per Turbo-Kit „modernisierbar”
Maße: 19", 3HE
Test von Peter Gorges in KEYBOARDS 07/1990
Daten aus KEYBOARDS-Kartei 01/1994
Audio-Demo von Synthmania: BellChoir, BigBrass, ObiStack, Spacelanding (Samples von SONIC)