«Der Klang des OB-SX ist so, wie man es von einem klassischen Analogsynthesizer erwartet.
Obwohl man aufgrund der Preset-Konzeption des Instrumentes bezüglich der Klanggestaltung nur recht eingeschränkte Möglichkeiten hat, so bieten die 56 Werksprogramme doch viele brauchbare Sounds, so daß sich mit dem Instrument die meisten Standardaufgaben mühelos realisieren lassen.
Ganz gleich, ob weiche Strings und Flächensounds, bissige Brassklänge oder satte Bässe - der OB-SX liefert all die Klänge, die Oberheim-Synthesizern ihren guten Namen verschafften, und steht klanglich seinem programmierbaren Kollegen OB-X in nichts nach ...»
Oszillatoren: zwei VCO pro Stimme (Sägezahn oder Puls), OSC-2 mit variabler Pulsbreite, Detune, Z-80 Prozessor für die interne Verwaltung und Steuerung
Tastatur: vier Oktaven-Plastiktasten, nicht gewichtet
Polyphonie: vier, sechs oder acht Voices (Stimmenaufrüstung durch Voice-Cards), Unisono-Modus
Bedienfeld: Pitchbend- und Modulation-„Lever”, zwei Taster (Oktav-Transposition), 11 Taster (Programmanwahl), vier Taster (Autotune, Hold, Unisono, Chord-Memory), Drehpotis für Portamento, LFO-Frequenz, Detune, Attack,- und Decay- und Releasezeit
Soundspeicher: 24 Presets (später auf 48 Stimmen und ab 1982 auf 56 Presets erweitert)
Klangbearbeitung: wie OB-X, jedoch nur leichte Modifizierung der Klangparameter möglich
Massenspeicher: Cassette
Audio: Line-Out
Anschlüsse: CV-In/Out, Gate-In/Out, Sustain, zwei Pedale (Modulation, Filter), Cassetteninterface
Besonderheiten: Anschluss für den Sequenzer DSX
„Synthesizer von Gestern” von Matthias Becker in KEYBOARDS 12/1991
Audio-Demo Teil 2 von CD „Synthesizer von Gestern” Vol. 2 (Klaus Stühlen)