OBERHEIM: Matrix-1000

Anzeige aus KEYBOARDS 06/1988

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Anzeige aus KEYBOARDS 01/1989

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Seite aus Prospekt Matrix-1000

1,001 Reasons to hear the Matrix-1000

1,001 Reasons to hear the Matrix-1000

 

LOVE THE MACHINES

Serie von BERNHARD LÖSENER

 

Oberheim Matrix-1000

«Tom Oberheim ist einer der ganz Großen im erlauchten Kreis der Erschaffer von Synthesizerlegenden.

Seit den frühen 70er Jahren baut er Instrumente, und seine Maschinen, wie die raren SEM-Synthesizer oder die Synths der OB-Serie (wie OB-X, OBXa oder OB-8) gehören zur absoluten Oberklasse.

Bei den nachfolgend, ab 1985 erschienenen Matrix-Synths wie dem Matrix 12 oder dem Xpander, wurden die Sound-Möglichkeiten durch äußerst flexible Modulationsverknüpfun-gen erweitert. Allerdings sind diese Modelle preislich eher in den sauerstoffarmen Regionen angesiedelt.

Um auch den Normalverbraucher mit der Klangarchitektur der Matrix-Synths zu beglücken und den Kreis der Oberheimkunden zu erweitern (was bei dem, wegen der fernöstlichen Konkurrenz in eine Krise steuernden Unternehmen bitter nötig war), stellte Oberheim 1986 auch zwei abgespeckte Matrix-Versionen vor, den Matrix 6 und die Rackvariante Matrix 6R. Der Matrix 6 kostete immerhin noch DM 4.300,-, während der 6R für DM 2.600,-zu haben war.

Eine äußerlich noch spartanischere 1-HE-Variante kam 1988 heraus: der Matrix 1000. Der Expander, der ursprünglich sogar nur als Stimmenerweiterung für den Matrix 6 konzipiert wurde, kostete nur 1.390, - DM und war damit der preiswerteste Oberheim Synthesizer.

1994 erschien eine letzte Version des Matrix-1000 mit weißem Panel und teilweise verbesserten ROM-Patches. Allerdings kann man die Sounds nur mit Hilfe von Editorsoftware oder mit Hilfe des Matrix 6 via MIDI programmieren.

Dafür ist das eher unscheinbare Rack-Gerät ein wahres Sound-Eldorado: 800 ROM-Presets und 200 RAM-Sounds sind schon eine Menge Holz. Die Vorgänger können dagegen nur mit 100 RAM-Speicherplätzen (und 50 Performance-Speicher für Split-Sounds) aufwarten ...»

Artikel aus KEYBOARDS 08/2004

Synthesizer-Expander

Erstauslieferung: Sommer 1988

Preis bei Auslieferung: 990 DM

Der Matrix 1000 (Tonerzeugung wie Matrix 6) wurde Ende der 80er Jahre in großen Stückzahlen als Alternative zu "digital-klingenden" FM-Geräten und ROM-Samplern verkauft.

--> OBERHEIM Matrix-6

--> ACCESS Microprogrammer

«Zeichnete sich die Firma Oberheim früher durch eine große Innovationsfreudigkeit aus, so liegt ihre Stärke heute scheinbar darin, bereits bestehenden Konzepten neue Aspekte abzugewinnen.

Bestes Beispiel dafür ist sicherlich der DPX-1 Sample-Player, der in der Lage ist, die Sound-Libraries führender Sampler zu verarbeiten, ohne selbst Klänge digitalisieren zu können.

Nicht ganz so ausgefallen, aber nichtsdestoweniger pfiffig ist der neue Matrix 1000 ...»

OBERHEIM: Matrix-1000

OBERHEIM: Matrix-1000

Bild aus KEYBOARDS-Kartei 01/1994

 

 

OBERHEIM: Matrix-1000

OBERHEIM: Matrix-1000

Bild aus KEYBOARDS 10/1988

 

 

ACCESS: Microwave Programmer: Bedienfeld

ACCESS: Matrix Programmer: Bedienfeld

Bild aus KEYS 02/1996

 

 

Oberheim Matrix-1000 mit den legendären Oberheim-Sounds

Oberheim Matrix-1000 mit den legendären Oberheim-Sounds

Anzeige aus KEYBOARDS 10/1988

 

 

Hörtest von MATTHIAS SAUER

 

Hörtest

OBERHEIM Matrix 1000

ANALOG EXPANSION

«Die Analog Expansion ist ein echter Geheimtip. Sie ist das einzige Produkt, das die beliebten Matrix-Synthesizer mit aktuellen Sounds für kommerzielle Dancefloor-Musik ausstattet.

Dabei erweist sich der namenlose Produzent nicht nur als Oberheim-Kenner, sondern beweist auch guten Geschmack beim Programmieren und Zusammenstellen der Klänge.
Preis: 69 DM»

Artikel aus KEYS 09/1997


Speziell für die FMS-Klang-Software hat KEYS-Autor THOMAS SANDMANN einige Sequenzen eingespielt, die besonders auch Echtzeitmodulationen demonstrieren.

Neben Drumloops aus dem Sampler kommt als Klangerzeuger einzig der Matrix 1000 zum Einsatz.

Audio-Demo aus KEYS-CD 09/1997

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Einige Ausstattungsmerkmale:

  • Konzept: Vertreter des analogen Oszillator-Filter-Verstärker-Konzepts, optimale Ergänzung zu allen FM-Systemen
  • Tonerzeugung: wie Matrix-6
  • Polyphonie: 6-stimmig, bei Kopplung von sechs Geräten max. 36-stimmig (Group-Mode)
  • Display: 3-x-7-Segment-LED
  • ROM/RAM-Speicher: 800 ROM-Sounds, 200 RAM-Sounds, 10 Bänke
  • Klangbearbeitung: zwei DCO, zwei VCA, zwei LFO, ein Gesamt-LFO,
    24-db-Tiefpass-Filter, drei Hüllkurven-Generatoren, zwei RAMP-Generatoren, je ein Portamento- und Tracking Generator, Echtzeitmodulation via MIDI (alle nicht am Gerät programmierbar, sondern nur mit Hilfe eines Matrix-6/6R oder eines entsprechenden Editor/Librarian-Program)
  • Massenspeicher: MIDI-Dump
  • Audio: Line-Out (mono)
  • Anschlüsse: MIDI In/Out/Thru
  • Besonderheiten: Gitarren-Mono-Mode - typischer Oberheim-Sound - großer Sound-Speicher - Mono-Mode-A - Klänge nur über externe Soft- und Hardware programmierbar
  • Maße: 19", 1HE, Tiefe ca. 28 cm
  • Gewicht: ca. 4,3 kg

 

Test von GERALD DELLMANN in KEYBOARDS 10/1988

Daten aus KEYBOARDS-Kartei 01/1994

Audio-Demo aus KEYBOARDS-CD 08/2004

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