KORG: C-50

Anzeige aus KEYBOARDS 01/1989

Was haben alle diese Menschen gemeinsam?

Was haben alle diese Menschen gemeinsam?

 

 

FATIT von HEINZ MUSCULUS

 

«Das Korg C-50 Digital-Piano ist ein Instrument, das meines Erachtens vor allem wegen seines formschönen Äußeren und seiner qualitativ hochwertigen Tastatur besticht. Das Klangverhalten der Einzelsounds konnte mich dagegen nicht so recht überzeugen, da sich bei härterem Anschlag lediglich die Lautstärke, nicht jedoch die Obertonstruktur des Klanges ändert. Auch der etwas „drahtige" Charakter der Piano-Sounds war nicht unbedingt mein Geschmack.

Da das C-50 wie sehr viele Digital-Pianos nur eine geringe Anzahl von Bedienelementen be-sitzt, müssen fast alle Einstellungen relativ umständlich durch Doppelfunktionen von Tastern und/oder in Kombination mit bestimmten Tastaturabschnitten vorgenommen werden. Dies ist allerdings kein Manko speziell des C-50, sondern wie gesagt bei fast allen Digital-Pianos anzutreffen.

Insgesamt bin ich überzeugt, daß das C-50 seine Freunde finden wird, da es mit einer guten Tastatur, einer 32stimmig polyphonen Klangerzeugung und einem gelungenen Design einige unzweifelhafte Vorzüge aufzuweisen hat.

Und auch wenn der Klang des Instruments meinem Geschmack nicht sehr entgegenkommt, so mag er doch den Vorstellungen anderer Pianisten durchaus entsprechen. Klangempfinden ist halt eine sehr persönliche Sache.»

Artikel aus KEYBOARDS 11/1990

 

 

BEWERTUNG

 

--> PLUS:
- Tastatur
- Design
- 32stimmig polyphone Klangerzeugung

--> MINUS:
- keine Klangfarben-Änderung bei härterem Anschlag
- relativ „drahtiger" Gesamtklang

Digital Piano

Erstauslieferung: Herbst 1990

Preis bei Auslieferung: 5.990 DM

Erhältlich auch als C-30 und C-40

Digital Pianos mit "Crossfade"-Überblendungstechnik

«Digital-Pianos sind die heimlichen Renner auf dem Markt der elektronischen Musikinstrumente.

Sie sprechen meist einen Käuferkreis an, der ähnliche Vorstellungen hat wie der potentielle Kundenkreis eines akustischen Klaviers oder Flügels, da Digital-Pianos oft als Alternative zum akustischen Vorbild erworben und auch so eingesetzt werden.

Dementsprechend hoch sind die Erwartungen an die Klangqualität, die Qualität der Tastatur und nicht zuletzt auch an das Äußere, steht das gute Stück doch nicht selten im Wohnzimmer und soll auch als Möbel eine gute Figur machen ...»

KORG: C-50

KORG: C-50

Bild aus KEYBOARDS 11/1990

 

 

KORG: C-50

KORG: C-50: Schallfolie

Folie aus KEYBOARDS 11/90

Einige Ausstattungsmerkmale:

  • Gehäuse: schwarzes Nußbaum-Imitat, durchsichtige Tastaturabdeckung und Notenhalter
  • Tastatur: 88 Tasten, gewichtet, Anschlagdynamik
  • Polyphonie: 32-stimmig
  • Sounds: 12 Klänge (2 x Piano,
    2 x E-Piano, 2 x Orgel, Harpsichord, Vibraphon, Strings, Chor, Brass, Bass-, Guitar-, Drums-Kombination), Split- und Layer-Sounds (nicht speicherbar), Transpose, Tune
  • Effekte: Surround (4 x Hall/Echo), Modulation (Chorus/Tremolo), Equalizer (Bright/Soft)
  • Sequenzer: Song mit zwei Spuren (max. 3.400 Events), Metronom
  • Lautsprecher: 16-cm-Tieftöner, 2 x 10-cm-Mitteltöner, 2 x 5,4-cm-Hochtöner
  • Verstärkung: 2 x 40 Watt
  • Audio: Aux In/Out (Cinch), Kopfhörer
  • Anschlüsse: MIDI In/Out/Thru, drei Pedale
  • Maße: 140 x 48 x 84 cm
  • Gewicht: ca. 53 kg

 

Test von HEINZ MUSCULUS in KEYBOARDS 11/1990

Marktübersicht von HEINZ MUSCULUS in KEYBOARDS 11/1990