FARFISA: Syntorchestra

Titelseite aus Prospekt "FARFISA" 1978

Synthesizer - Elektronische Orkester-Orgeln - Tragbare elektronische Orgeln - elektronische Akkordeons - Verstärker

Synthesizer - Elektronische Orkester-Orgeln - Tragbare elektronische Orgeln  - elektronische Akkordeons - Verstärker

 

 

Seite aus Prospekt "FARFISA" 1978

Syntorchestra

Syntorchestra

 

YOUTUBE: Farfisa Syntorchestra / Vermona ER9

 

The simple but rather special sounding Farfisa Syntorchestra teams up with an analog German drum machine with volume controls. These two machines form a very nice combo to our ears, with some MoogerFooger ring modulation and phasing on top.

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Synthesizer

Erstauslieferung: Sommer 1975

Preis bei Auslieferung: 1.995 DM

1979 brachte Farfisa einen Nachfolger, das Syntorchestra 4 heraus. Er bietet eine ähnliche klangliche Ausstattung (Poly-und Mono-Sektion) und ein moderneres Design. Der Synth wurde allerdings kein großer Erfolg für Farfisa.

Erhältlich als Holz- und Metallversion

Wer jetzt denkt: »Auweia, da fehlt doch ein h«, liegt falsch, es heißt wirklich Syntorchestra, ohne h.

Das mag möglicherweise auch an der italienischen Herkunft des Instruments liegen.

Farfisa gehörte in den 70er-Jahren zu den etabliertesten Orgelherstellern, ihre Instrumente wurden u. a. von Pink Floyd eingesetzt.

Immer mehr Kunden aber wünschten eine Erweiterung des Klangspektrums, und man entwickelte einen kompakten Synth, der gut auf der Orgel positioniert werden kann und wenig wiegt ...

FARFISA: Syntorchestra: Holzversion

FARFISA: Syntorchestra: Holzversion

Einige legendäre Krautrock- und Synth-Alben würden ohne den Synthesizer von Farfisa mit dem euphemistischen Namen Syntorchestra vermutlich etwas anders klingen.

Bild aus SOUND & RECORDING 06/2019

 

 

FARFISA: Syntorchestra: Metallversion

FARFISA: Syntorchestra: Metallversion

Bild aus Privatarchiv Hugo Berndt

 

 

Anzeige aus den 70ziger Jahren

Die Farfisa-Anzeige aus den 70er-Jahren zeigt ein Syntorchestra mit Metallgehäuse.

Bild aus SOUND & RECORDING 06/2019

Einige Ausstattungsmerkmale:

  • Tonerzeugung: Monophone und polyphone Klangerzeugung
  • Tastatur: 37 Tasten
  • Polyphone Sektion: Frequenzteilschaltung
  • Monophone Sektion: VCO mit einer einfachen AD-Hüllkurve, LFO mit Vibrato und Modulation der Filter-Eckfrequenz (Wah-Wah)
  • Bedienfeld: Wippschalter für die Presets, neun Mono-Presets, vier Poli-Sounds, Mute-Schalter, Temporary-Portamento-Wippe mit Rückholfeder, Pitch-Regler
  • Sounds: vier Register Poly (Piano, Trombone, Trumpet, Viola), neun Register Mono
  • Effekte: Brillanz, Glide, Portamento, Vibrato-Effekt, Decay, Attack
  • Audio: Einzelausgänge für Poly- und Solo-Sektion
  • Anschlüsse: Tune-Regler für die polyfone Klangerzeugung, Regler for die Oktavspreizung der Mono-Sektion, DIN-Buchsen-Anschluss für ein Volume-Pedal

 

Love The Machines von Bernhard Lösener in S & R 06/2019