? ein Fisch ist ein Fisch ist ein Fisch. ! ein toller Hecht.
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Sampler oder Studio?
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Die Maschine lebt!
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Sampling 1 2 3
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Freie Auswahl
FAZIT UND BEWERTUNG ENSONIQ ASR10
«Der Nachfolger des ehrwürdigen EPS16 Plus stellt den Vorgänger zum Unwillen vieler Besitzer desselben leider in den Schatten. „Leider" deshalb, weil der Preis gleich geblieben, der Gegenwert allerdings um ein Vielfaches gestiegen ist. Ich möchte nicht wissen, wie der Gebrauchtmarkt hier reagiert. Wem's egal ist oder wem Finanzamt und Lebenshaltungskosten-Index noch nicht die Schuhe ausgezogen haben, sollte seinen EPS16 Plus unter Preis verscheuern, den ASR-10 ordern und froh sein, die alte Library weiterhin benutzen zu können.
Alle Waigel-Geschädigten sollten den (fast) gleich klingenden EPS16 Plus weiter benutzen, denn dieser ist - da von denselben - ja auch nicht von schlechten Eltern, birgt er doch lediglich ein paar Pferdefüße (RAM, Mono-Sampling), die der ASR-10 nun spielend vergessen macht.
Wer sich aber schon länger nach „seinem" Sampler umschaut, der sollte die letzten Seiten nochmals lesen und den einzigen gewichtigen Kritikpunkt des ASR-10 beherzigen: Warum habt ihr an den nur 8 Instruments festgehalten und obendrein noch ein Display eingebaut, das ich als nicht mehr zeitgemäß bezeichnen muß?
Die Antworten kenne ich schon, und in der Tat lasse ich das eine oder andere Argument gelten. Aber was wäre ein perfektes Gerät ohne auch nur ein Haar in der Suppe? Langweilig! Und dies ist der ASR-10 nun wirklich nicht.»
BEWERTUNG (+): - Klangqualität - Stereo-Sampling - auf bis zu 16 MB aufrüstbar - Audio-Tracks zur Einbindung externer Klangquellen - Effektprozessor - Sampling und Resampling mit Effekt - Sampling einer laufenden Sequenz - Digital-Interface (Zubehör) - Preis/Leistungsverhältnis - Load-While-Play-Funktion - Laden von Instruments über externe Programmwechsel - Bedienung der Grundfunktionen
BEWERTUNG (-): - nur acht Instruments - Display - Bedienung komplexerer Editierfunktionen - Nachladebefehl über internen Sequenzer nicht möglich - Diskettenlaufwerk ungünstig plaziert
FAZIT mit BEWERTUNG aus KEYBOARDS 01/1993
Audio-Demo 01: CD: Make Music: Think Ensoniq: CDR-1 (ES005)
Auf PLAY klicken, um eine Demo zu hören.
Audio-Demo 02: CD: Make Music: Think Ensoniq: CDR-2 (Slick Strat)
Auf PLAY klicken, um eine Demo zu hören.
Audio-Demo 03: CD: Make Music: Think Ensoniq: CDR-3 (Jazzbank)
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Audio-Demo 04: CD: Make Music: Think Ensoniq: CDR-3 (Percussion)
Auf PLAY klicken, um eine Demo zu hören.
Advanced Sampling-Recorder
Erstauslieferung: Sommer 1991
Preis bei Auslieferung: 4.980 DM
Erhältlich auch als - ASR-10 Rack - ASR-88 mit Hammermechanik (DM 7.990)
«Die Vermutung lag nahe: Gab mir die deutsche Ensoniq-Vertretung doch unlängst ein Paket Disketten in die Hand, welche mit Streichersamples verschiedenster Art bespielt waren und neben ihrer Güte vor allem dadurch bestachen, daß einige Instrumente mit 2 MB den gesamten Speicher eines EPS16 Plus bis aufs letzte Byte belegten.
Somit waren sie für den Einsatz mit Ensoniqs Erfolgssampler eigentlich nicht zu gebrauchen, da sie keinen Platz für weitere Instrumente ließen.
Die Schlußfolgerung in meinem Sound-Test der Ausgabe 09/92, daß Ensoniq wohl an einem neuen Produkt mit mehr RAM arbeite, lag also mehr als nahe ...»
ENSONIQ: ASR-10
Bild aus KEYBOARDS-Kartei 11/1993
RETTUNG IN LETZTER SEKUNDE
Daß es sich beim Ensoniq ASR10 im Grunde um einen Computer handelt, der nur spezielle Eigenschaften zur Klangreproduktion besitzt, dürfte niemanden mehr überraschen. Ebenso selbstverständlich ist es, daß er gelegentlich auch einmal das tut, was bei den besten Computern vorkommt: er stürzt ab- und vor den ungläubigen Augen des Besitzers verschwinden sämtliche noch nicht gesicherten Daten auf Nimmerwiedersehen.
Prinzipiell ist es aber nun so: die Daten gehen (solange der ASR-10 nicht tatsächlich mit dem Netzschalter ausgeschaltet wird) nicht wirklich verloren, der ASR „vergißt" lediglich ihre Position und Bedeutung und kann so nichts mehr mit ihnen anfangen ...
Artikel aus KEYS 02/1995
PANORAMAMODULATION
Tipp aus KEYS 01/1996
PER ANHALTER DURCHS BETRIEBSSYSTEM
Der Ensoniq ASR10 verfügt über den ausgesprochen reichen Vorrat an fünfzig internen Effekten, die eine umfassende Klang-(nach)-bearbeitung ermöglichen. Wie dem Benutzer des Geräts vertraut sein wird, lassen sich diese Effekte auch als eigenständige Files auf Diskette abspeichern und wieder in das Gerät einladen. Nun ist der ASR10 im Grunde ein Computer auf der Basis des Motorola 68000-Prozessors, der beispielsweise auch im Atari und älteren Macintosh-Modellen verwendet wird, und das Betriebssystem ein völlig „normales“ Programm, das auf diesem Computer läuft.
Natürlich stellt sich umgehend die Frage, ob man dann nicht eigene Programme in den ASR einzuladen und auszuführen kann. Die Antwort darauf: Man kann! ...
Artikel aus KEYS 06/1995
SAMPLING WORKSTATION
News aus KEYS 07/1995
ENSONIQ PRÄSENTIERT:
«Ab sofort ist der ASR-X-Sampler auch in einer Turbo-Version erhältlich. Im ASR-X Turbo ist bereits ab Werk das 24 MB große Expansion Board „Urban Dance Project" und das SCSI Interface SP-5 installiert. Mit dem 2 MB Wellenform-ROM der Grundversion stehen dem User demnach 26 MB ROM und 2 MB RAM (erweiterbar auf 34 MB) zur Verfügung.
Das SCSI Interface erweitert den ASR-X um eine 50-polige SCSI-II Schnittstelle.
Seit Version 2 ist bereits das Importieren von ASR-10/88, AKAI S-1000 und Roland S-770 Sounds über SCSI möglich - UVP ASR-X Turbo: 4.290 Mark.»
NEWS aus FACHBLATT 02/1998
NEUE SOUNDS
«Metra Sound, Köln, präsentiert eine neue Sound-Card für den Roland D-70, die mit 128 Tones und 64 Performances die maximal zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausnutzen soll. Diese Sound-Set-1 "Top-Selection" wird sowohl auf Memory-Cards, als auch auf einem völlig neu erstellten universellen Bankloader für den Atari-ST angeboten.
Weiterhin hat Metra Sound Speichererweiterungen für die AKAI Sampler S-1000/1100 in ihr Programm aufgenommen. Sie werden sowohl als zwei MB- als auch als acht MB-Steckkarten angeboten.
Die Studiosamples-Serie-III ist mittlerweile auch für den EmaxII und den Ensoniq EPS16+ lieferbar.»
Artikel aus KEYBOARDS 08/1991
ENSONIQ: ASR-10: Phasenverschiebung
Bohumir aus Stuttgart fragt ...
«Bei meinem Ensoniq ASR-10/R habe ich sowohl beim Aufnahme- als auch beim Wiedergabemodus sehr große Phasenverschiebungen festgestellt. Frequenzen über 10 kHz sind um 180° verschoben.
Als Tonquelle diente ein Test-Oszillator, der durch ein Tascam M-600 aufgesplittet wurde, um gleichzeitig ein Stereo-Layer sampeln zu können. Handelt es sich hier um einen Software-Fehler?»
ANTWORT
«Das Problem der Phasenverschiebung ist auch im Hause Ensoniq bekannt und liegt nach Auskunft des deutschen Vertriebs Soundware Audioteam an einem Software-Fehler, der auch mit der neuesten 2.0-Version noch nicht behoben ist.
Wenn im „Edit-Layer”-Menü die Layer-Link-Funktion ausgeschaltet ist, sollte nach Auskunft von Soundware das Problem allerdings nicht mehr auftreten.»
Leserbrief aus KEYBOARDS 06/1994
ENSONIQ: ASR-10: SCSI
Mirko aus Torgelow fragt ...
«Ich möchte meinen Ensoniq ASR10 mit einem SCSI-Anschluß nachrüsten. Was kostet diese Erweiterung und kann ich sie selber einbauen?»
ANTWORT
«Die SCSI-Erweiterung SP-3 für den Ensoniq ASR10 kostet ca. 850 Mark. Den Einbau können Sie selbst vornehmen, Voraussetzung ist aber Erfahrung im Umgang mit elektronischen Bauteilen. Im Zweifelsfall sollten Sie den Einbau einem Fachmann überlassen.»
Polyphonie: 31-bzw. 23-stimmig je nach Wiedergabefrequenz
Stimmenaufbau: 127 Wavesamples pro Instrument, Layerstruktur, Lautstärke- und Filterhüllkurve mit sechs Stufen, Level-Interpolation modulierbar, Modulationsmatrix
Anzahl der Instruments: acht, mit max. acht Multisample-Layers
RAM-Speicher: zwei MB serienmäßig, aufrüstbar auf max. 16 MB durch 1-oder 4-MB-Standard-SIMMs
Sampling-Rates: 44,1 und 29,76 kHz, 16 Bit
Sample-Bearbeitung: verschiedene Loop-Funktionen, Time Compress, Time Expand, Resampling mit Effekten, Sample-Revers, Fade In/Out, Compressor
Sequenzer: acht Track- und acht Songspuren, 80 Sequenzen, max. 999 Takte, ein Song
Effekte: 50 verschiedene Effektalgorithmen mit bis zu drei Wegen, modulierbar, Effekte auch über Audio-Tracks nutzbar, Sampling mit Effekten
Massenspeicher: 1,6 MB HD-Floppy-Laufwerk mit Load-While-Play, SCSI-Interface (optional)
Audio: Main Out (l/r), Audio-In (l/r), Kopfhörer
Anschlüsse: Digital-Interface (Cinch), Multipin-Buchse für Output-Expander, Sustain, Patch-Select (Stereo Klinke), Controller-Pedal, Schacht für Speicherbausteine
Besonderheiten: Audio-Tracks als Stereoeingang nutzbar - kann sein eigenes Ausgangssignal bei laufendem Sequenzer sampeln - Sampling mit Effekten - Load-While-Play-Funktion - Soundkompatibilität zum EPS16-Plus - Umschalter für Mic/Line-Pegel (regelbar) - 3-Wege-Audio-Routing
Maße: 103 x 10,5 x 37 cm
Gewicht: ca. 18 kg
Test von Ralf Willke in KEYBOARDS 01/1993
Daten aus KEYBOARDS-Kartei 01/1996
Audio-Demo von Schallfolie KEYBOARDS 01/1993
Auf PLAY klicken, um eine Demo zu hören.
Ensoniq CDR-1 bis CDR-3
Erstauslieferung: Frühjahr 1993
Preis bei Auslieferung: je DM 398
CD-ROMs für EPS/ASR und TS-10
«Nehmen wir einfach mal an, Sie spielen im städtischen Sinfonieorchester die erste Geige.
Ihr Instrument stammt aus einer Werkstatt italienischer Geigenbaukunst, einer Meisterwerkstatt, die schon seit Generationen für die Einzigartigkeit ihrer Instrumente bekannt ist, und ein Ort, an dem sich die berühmtesten Violin-Virtuosen die Klinke in die Hand geben ...»
ENSONIQ: Soundsoftware: CDR-1-3
Bild aus KEYBOARDS 03/1994
Einige Ausstattungsmerkmale:
Inhalt CDR-1: SLT-Library + Signature-Serie 1
Inhalt CDR-2: SLT-Library - Signature-Serie 2
Inhalt CDR-3: größere „Studio”-Instrumente bis 16 MB (nur für vollausgebauten ASR-10 zu nutzen)