Die Solina String Synthesizer - Die vielseitige Kombination von Solina String Ensemble + Arp Explorer Synthesizer
Vintage Park - Fusion zweier Welten
EMINENT Solina aus SOUND + RECORDING 04/2020
ARP Explorer aus SOUND + RECORDING 04/2020
«Der seidenweiche Sound des Solina String, der in den hohen Lagen silbrig glänzt und in den Bässen bröselig brummt, wird durch den organisch-kraftvollen Klangcharakter der Explorer-Mono-Synth-Sektion wirkungsvoll ergänzt.
Mit ihr lassen sich auch überzeugende Lead- und fette Bass-Sounds generieren; experimentelle Sounds gehören aber nicht zum Repertoire. Der Explorer verdankt seinen warmen und lebendigen Klangcharakter zum großen Teil dem hervorragenden Tiefpassfilter, mit dem sich das Klangspektrum der String~Sektion sehr schön erweitern lässt, auch wenn es nur parafonisch agieren kann. Das 4-Pol-Filter des Explorers kann bis zur Eigenresonanz gebracht werden.»
FAZIT aus SOUND + RECORDING 04/2020
Synthesizer
Erstauslieferung: Herbst 1974
Preis bei Auslieferung: ca. 2.500 DM
Die ersten Solina String Ensembles wurden noch komplett in Holland hergestellt, aber die Nachfrage stieg, und um sich neue Märkte zu erschließen, arbeitete man mit der amerikanischen Synthesizer-Firma ARP zusammen, die das Gerät in den USA populär machte.
«Der ARP Solina String Synthesizer kombiniert die wohl berühmteste Stringmachine aller Zeiten mit einem potenten Mono-Synth: eine Traumkombination, die leider ultrarar ist ...»
ARP: Solina String Synthesizer
Bild aus SOUND + RECORDING 04/2020
ARP: Solina String Synthesizer
Bild aus SOUND + RECORDING 04/2020
Authentische Reproduktion der originalen ARP/Eminent Solina SE-II (€ 183)
Betriebsarten: Strings (+ Brass), Strings (+ Brass) durch das Lowpassfilter, Kombination Explorer mit Bass und Cello sowie Kombination Explorer mit Strings (+ Brass)
Tastatur: 49 Tasten
Polyphonie: Parafonisch
String-Sektion: Die String~Sektion basiert auf einer Frequenzteilerschaltung, die die polyfonen Klangfarben Violin, Viola, Trumpet und Horn sowie die monofonen Presets Contra Bass und Cello erzeugt.
Explorer-Sektion: Die analoge Klangerzeugung des Explorer ist monofon und arbeitet mit einem spannungsgesteuerten Oszillator, der die Wellenformen Sägezahn, Rechteck und zwei Puls-Varianten (eine davon mit modulierbarer Pulsweite) erzeugt plus einem Noise-Generator für Pink Noise.
Filter: ADSR-Hüllkurve, Tiefpass-Filter (parafonisch), LFO mit Delay-Funktion (kann Cutoff sowie VCA modulieren), 4-Pol-Filter des Explorers mit Eigenresonanz