«Mit dem Akai PG5 hat sich ein Instrument dem Test gestellt, das auf Anhieb durch sein formschönes Äußeres gefallen konnte, und das ist bei einem Instrumententyp, der nicht selten in Wohnzimmern oder auch eleganteren Umgebungen eine gute Figur machen soll, nicht der schlechteste Einstieg.
Beim Spielen wußte vor allem die Qualität der Instrumentalsamples zu gefallen, gern gehörte Fehler wie Knackser oder Eiern traten nicht auf. Dazu kommt eine relativ große Auswahl an unterschiedlichen Klängen, so daß das PG5 im Fall des Falles auch als Ersatz für einen Sample-Player einspringen kann.
Wermutstropfen im Konzeptionscocktail sind meiner Meinung nach die relativ konplizierte Bedienung (man beachte die Zielgruppe, für die dieses Instrument konzipiert ist!), die Beschränkung auf eine 16stimmige Polyphonie und letztendlich der im Vergleich mit den Konkurrenten recht hohe Preis.»
Artikel aus KEYBOARDS 11/1991
Digital Piano
Erstauslieferung: Winter 1991
Preis bei Auslieferung: 9.900 DM
Erhältlich auch als PG-3 (DM 4.990)
«Fällt den meisten Musikern beim Namen Akai eigentlich sofort das Stichwort „Sampler” ein, so ist recht wenig bekannt, daß diese Firma auch andere Instrumente in ihrer Produktpalette führt.
Schon seit längerem sind beispielsweise die Digital-Pianos PG3 und PG5 erhältlich, von denen das größere in diesem Test etwas genauer unter die Lupe genommen wird ...»
AKAI: PG-5
Bild aus KEYBOARDS 11/1991
AKAI: PG-5
Bild aus Privatarchiv Hugo Berndt
VERGLEICHSTEST DIGITAL-PIANO
Bewertung: AKAI: PG-5
Artikel aus KEYBOARDS 11/1992
Einige Ausstattungsmerkmale:
Gehäuse: schwarz, weiß
Tonerzeugung: Samples aus der Akai-Library
Tastatur: 88 Tasten, gewichtet, anschlagdynamisch, drei Dynamik-Kennlinien
Polyphonie: 16-stimmig
Display: 2 x 16-Zeichen-LCD, beleuchtet, Kontrastregelung
Sounds: 24, zwei feste Splitpunkte, keine Layer-Sounds
RAM-Speicher: acht Total-Presets
Effekte: Reverb (Room, Stage, Hall), Chorus
Sequenzer: 7.500 Noten, vier Songs, vier Spuren
Massenspreicher: Memory Card
Lautsprecher: 2 x 20 cm Tieftöner, 2 x Hochtöner
Verstärkung: 2 x 50 Watt
Audio: Line-Out (l/r, mono), Line-In (l/r, mono), Mikrofon-In mit regelbarer Lautstärke und Hallintensität, zwei Kopfhörer
Anschlüsse: MIDI In/Out, drei Pedale, Memory-Slot
Besonderheiten: Deckel läßt sich aufstellen
Maße: 138 x 79 x 84 cm
Gewicht: 77,8 kg
Test von Heinz Musculus in KEYBOARDS 11/1991
Vergleichstest: 10 Digital Pianos von Heinz Musculus in KEYBOARDS 11/1992
Audio-Demo von YouTube: Präsentation mit zwei PG5 - Rom 1991 (Gianni Nocenzi)