AKAI: MPX-820

Anzeige aus KEYBOARDS 04/1987

Gut gemischt

Gut gemischt

 

 

Fazit - von Matthias Becker

 

«Mit dem MPX820 läßt es sich hervorragend arbeiten. Er eignet sich sowohl als Keyboard-Mixer auf der Bühne als auch als Submixer im Studio, wo er eine interessante Ergänzung zum bereits vorhandenen Mischpult darstellt.

Während man nämlich das „Haupt-mischpult" wie gewohnt verwendet, kann man den MPX820 für die computerisierte Kontrolle all jener Signale einsetzen, die in der Mischung oft „gefahren", d.h. im Pegel verändert werden müssen. In diesem Zusammenhang ist es dann sicher auch nicht uninteressant, daß sich mehrere MPX kaskadieren lassen, wodurch sich programmierbare Systeme mit 16, 24 oder mehr Kanälen realisieren lassen.

Ohnehin ist der MPX nach wie vor der einzige Mixer seiner Art in dieser Preisklasse. Es wird zur Zeit nämlich kein anderes Mischpult angeboten, das sowohl die einfach und schnell zu bedienende Benutzeroberfläche eines „normalen" Mischpultes zur Verfügung stellt als auch solche Extras wie Programmierbarkeit und umfassende MIDI-Möglichkeiten bietet.»

Artikel aus KEYBOARDS 06/1988

Mischpult

Erstauslieferung: Frühjahr 1988

Preis bei Auslieferung: 3.290 DM

MIDI-programmierbarer 8/2-Mi-computerisierter Mixer

--> AKAI MG-614

--> AKAI MG-1212

«Die Abkürzung MPX in der Produktionsbezeichnung dieses Akai-Mischpultes steht für MIDI-Programmable-Mixer, was bereits signalisiert, daß wir es bei diesem Teil mit einem Mischpult der neuen Generation zu tun haben, welches sowohl MIDI-tauglich als auch programmierbar ist.

Läßt man diese Extras erst einmal beiseite, so stellt man fest, daß es sich beim MPX820 um einen an sich recht konventionell aufgebauten und demzufolge recht einfach zu bedienenden 8-in-2-Mixer handelt ...»

AKAI: MPX-820

AKAI: MPX-820

Bild aus KEYBOARDS 06/1988

 

 

AKAI: MPX-820: Rückansicht

AKAI: MPX-820: Rückansicht

Bild aus KEYBOARDS 06/1988

Einige Ausstattungsmerkmale:

  • Pegel, Panorama, Sends, Returns, Inserts, 3-Band-Equalizer abspeicherbar
  • Gain der Eingangskanäle muß von Hand justiert werden
  • Die Überblendzeit zwischen zwei verschiedenen Einstellungen läßt sich im Bereich von 40 ms bis 15 s programmieren.
  • Automatisierung von Fade-In, Fade-Out, Panning und Änderungen der EQ-Einstellung
  • 99 Programmspeicher
  • Maximal 8 Mixer lassen sich per MIDI zu einem 64kanaligen System zusammenkoppeln.
  • Optional: Compu-Edit-Software (zur Darstellung der Mixereinstellungen auf einem Bildschirm)
  • Optional: SMPTE-Sync-Package (zur Steuerung des MPX 820 durch einen SMPTE-Synchronizer)
  • Maße/Gewicht: 7 HE / 10,5 kg

 

BEWERTUNG (+):
übersichtlicher Aufbau - einfache und schnelle Bedienbarkeit - stabiles 19-Zoll-Gehäuse - Insert für jeden Eingangskanal - gute mechanische und elektrische Qualität - Programmierbarkeit fast aller Parameter - Daten-Dump sowohl über Tape Out als auch über MIDI-System-Exclusive möglich - Tape-Sync-Funktion - Regelung des Mastervolumens per Fußpedal möglich - Update kostenlos

BEWERTUNG (-):
Fader reagieren mit minimaler Verzögerung - Mittenregler des EQ nicht durchstimmbar - nur ein Effect Send - zur Aufzeichnung der Fader-Bewegungen werden insgesamt neun MIDI-Kanäle benötigt - keine Anzeige der eingestellten Fade-Time im Display

Test von Matthias Becker in KEYBOARDS 06/1988