Anzeige aus KEYBOARDS 04/1995
AKAI DD1500 16 SPUR MO HARDDISK RECORDER
ALLES AN BORD
«Der Bandmaschinenersatz DR8 ist zum DD1500 tatsächlich technologieverwandt. Beide Geräte sind file-kompatibel, so können mit dem DR8 gemachte Aufnahmen problemlos auf einem DD1500 weiterverarbeitet werden.
Andersherum kann man in einer aufwendigen Filmtonmischung ohne weiteres einen oder mehrere DR8 als Satelliten zur Wiedergabe zusätzlicher Audiospuren an ein DD1500 ankoppeln und zum Timecode mitlaufen lassen.»
FAZIT aus KEYS 12/1995
Optical-Disk-Recorder
Erstauslieferung: Herbst 1995
Preis bei Auslieferung: 33.500 DM
--> AKAI DD-1000
«Schon mit dem DD1000 hat Akai gezeigt, daß die MOD als Aufnahmemedium ideal ist.
Mit dem nun lieferbaren DD1500 hat man die MOD-Technik mehrspurfähig gemacht und gleichzeitig die Möglichkeit geschaffen, alternativ auch Festplatten als Aufnahmemedien zu nutzen ...»
AKAI: DD-1500
Sämtliche Synchronisationsschnittstellen direkt ab Werk: Akai DD1500
Bild aus KEYS 12/1995
Einige Ausstattungsmerkmale:
- Konzept:
Stand-Alone-HD-Recorder mit Aufnahmemöglichkeiten auf MOD
- Systemüberblick:
Das DD1500 ist autark; es werden keine Computer, Laufwerke oder Interfaces benötigt. Das gesamte System besteht aus der zentralen Prozessoreinheit (DD1500m), der Anschlußbox mit den Audioverbindungen (DD1500a), der Diskdrive-Einheit (DD1500x) sowie einer pultförmigen Bedieneinheit (DL1500).
Einzig ein handelsüblicher VGA-Bildschirm für die grafische Darstellung des Geschehens muß noch besorgt werden.
- Ergonomie:
Für die Bildschirmdarstellung wurden bewußt keine grellen Farben ausgewählt, damit die Augen nicht so schnell ermüden. Da sich praktisch das gesamte Geschehen innerhalb eines einzigen Bildschirmlayouts abspielt, muß man sich auch nicht jedesmal neu orientieren, wenn man die Arbeitsmodi wechselt.
- Editieren:
Die Editierfunktionen basieren auf Cut/Copy/Paste, wobei auf Wunsch Insert gewählt werden kann, um nachfolgendes Audiomaterial nach hinten zu schieben. Satte 10 Clipboards stehen zur Verfügung, die übrigens nicht im RAM, sondern immer auf dem Massenspeicher untergebracht sind.
- Synchronisation:
Die Vernetzung mit Bildgebern jeder Art ist beim DD1500 geradezu unschlagbar, denn nicht zuletzt ist ein ausgefuchster Synchronizer integriert. Er verarbeitet sämtliche SMPTE-Timecodeformate und zwar LTC auch rückwärts und bis zu etwa 1/10 der Normalgeschwindigkeit, Bi-Phase in diversen Fre-quenzen, VITC sowie Sony-9-Pin-Protokoll via RS 422.
Portrait von Gunther Gerl in KEYS 12/1995