Anzeige aus KEYBOARDS 10/1995
The Future is in Control
Anzeige aus KEYS 06/1996
Das kostenlose Update V 2.0 für die DMT-8 Software ist da.
Infobox aus KEYS 11/1995
FAZIT - von HOLGER LEONHARD
«Dem DMT-8 kann man ein wirklich durchdachtes Konzept attestieren. Die Kombination des Harddisk-Recorders mit einem ebenbürtigen Mischpult leuchtet ein: es ist keine weitere Peripherie mehr nötig, kein Mischpult, keine Kabel, keine Festplatten - einfach einschalten und loslegen.
Wer sein eigenes Pult aber weiterbenutzen will, verwendet die Spur-Direktein- und ausgänge und koppelt so das integrierte Mischpult einfach ab. Im Vergleich zu den doch wesentlich billigeren Cassetten-Multitrackern wie dem MT8X von Yamaha oder dem Tascam 238, fallen Klangqualität und Handling deutlich zugunsten des DMT-8 aus. Außerdem liegen Welten zwischen dem unhörbaren Autopunch des Fostex und dem Pi-mal-Daumen-Punchen analoger Multitracker - Segen der Festplatte.
Audiomaterial zu kopieren, ist für HDR-Freaks nicht neu, für den Homerecorder aber vermutlich eine Offenbarung. Sicher sind die digitalen Kollegen Akai DR8, Vestax HDR-6 oder auch der Darwin von E-mu Systems mit symmetrischen Anschlüssen und besseren Wandlern ausgestattet, aber ob das allein den erheblichen Aufpreis rechtfertigt, ist fraglich.
Auf dem DMT-Wunschzettel steht zunächst die Möglichkeit, multiple Aufnahmen im Loop vorzunehmen und anschließend in Ruhe auszuwählen. Schön wäre außerdem, Audiomaterial auf eine andere Spur kopieren zu können, Schnitte verzögerungsfrei vorzuhören, die Lautstärke eines Takes nachträglich zu verändern und via S/PDIF digital aufnehmen zu können. Vielleicht aber sehen wir diese Anregungen ja im nächsten Software-Update verwirklicht?
Der DMT-8 kann und will kein computerbasiertes System ersetzen. Wer also in erster Linie digital schneiden möchte, muß sich nach wie vor mit dem Computer auseinandersetzen. Dafür bietet der DMT-8 alles, was man für ausgefeiltes Homerecording in professioneller Klangqualität benötigt.»
Artikel aus KEYS 11/1995