dbx: 286

Anzeige aus KEYBOARDS 09/1995

Dbx 286: Das Multitalent, das Ihre Probleme löst

Dbx 286: Das Multitalent, das Ihre Probleme löst

 

 

Lake People F33, Rane DMS 22 und dbx 286

VERGLEICHSTEST MIKROFONVORVERSTÄRKER

Vergleichstest

Alle Testgeräte verfügen nicht gerade über einen übermäßigen Verstärkungsbereich.

Maximal +60 dB, und das beim dbx 286 auch nur, wenn der Ausgangspegel auf Anschlag gedreht ist, können knapp werden, wenn man einmal ein Bändchenmikrofon benutzen will oder sehr zarte Instrumente hat.

Mit pegelstarken Studiomikrofonen dürfte es aber keine Schwierigkeiten geben. Das Angebot an externen Mic-Preamps wächst, der Bedarf ebenso.

Ob für die Liveaufnahme, die Direct-To-DAT-Session, das Adat-Rack oder fürs Session 8 - ein Mic-Preamp gehört dazu.

Infobox aus Artikel von THOMAS GÖRNE in KEYS 11/1995

Audio-Demo von KEY-CD 11/1995

Auf PLAY klicken ...

Auf PLAY klicken, um eine Demo zu hören.

 

FAZIT - von RALF KLEINERMANNS

 

«Wer die komplette Aufbereitung eines Mikrofonsignals preiswert in einem Gerät sucht, wird sich über das dbx Model 286 freuen. Die Eingriffsmöglichkeiten beschränken sich auf das Notwendige, das Gerät ist damit eher auf Einsteiger zugeschnitten und entsprechend einfach zu bedienen. Die Prozessorstufen verrichten ihre Dienste durchweg zufriedenstellend.

Die niedrige Phantomspannung von 15 V ist für mich das einzige Manko des Gerätes, denn dadurch wird die Mikrofon-Vorstufe für Großflächen-Kondensator-Mikrofone, die lediglich mit 48 V arbeiten, ohne zusätzliche externe Spannungsquelle unbrauchbar. Wer auf den Einsatz der Vorstufe angewiesen ist, sollte deshalb prüfen, ob sein Mikro damit einwandfrei arbeitet.

Gibt es hier Probleme, bietet das 286 immer noch die Möglichkeit, das Mikrofonsignal extern vorzuverstärken und nur die Prozessorfunktionen zu nutzen.

Auch wenn diese Einschränkung sicher ärgerlich ist, bleibt das 286 dennoch in jedem Falle interessant, denn die Kombination der gebotenen Bearbeitungsstufen wird man sonst nur schwerlich zu diesem Preis bekommen.»

Artikel aus KEYBOARDS 09/1995

Mikrofon-Prozessor

Erstauslieferung: Sommer 1995

Preis bei Auslieferung: 800 DM

«Das typische Homerecording-Studio mittlerer Kategorie rekrutiert sich aus einem Mehrkanal-Aufnehmer, einem Low-Budget-Pult mit 16 oder 24 Kanälen, Rechner nebst MIDI-Klangerzeugern sowie einem brauchbaren Multieffekt.

Damit sind alle Grundbedürfnisse des aufstrebenden Produzenten abgedeckt, jedenfalls solange, bis es ihn nach Akustischem gelüstet ...»

dbx: 286

dbx: 286

Bild aus KEYBOARDS 09/1995

 

 

dbx: 286: Rückansicht

dbx: 286: Rückansicht

Bild aus KEYBOARDS 09/1995

Einige Ausstattungsmerkmale:

  • Bearbeitungs-Funktionen:
    Mic-Pre-Amp, Kompressor, De-Esser, Enhancer, Expander/Gate
  • Audio-Anschlüsse:
    Mikro-Eingang (XLR, symm.), Line-Eingang (Stereo-Klinke, symm.), Insert und Line-Ausgang (beide Mono-Klinke, unsymm.)
  • Maße/Gewicht:
    19", 1 HE, 106 mm Tiefe / 2,3 kg

 

 

BEWERTUNG (+):
alle wichtigen Bearbeitungsfunktionen für Mikrofonsignale integriert - gute Qualität der Signalprozessoren - gute Audioqualität - einfache Bedienung

BEWERTUNG (-):
Phantom-Spannung nur 15 V

Test von RALF KLEINERMANNS in KEYBOARDS 09/1995

Vergleichstest von THOMAS GÖRNE in KEYS 11/1995