Es begann am 1. Oktober 1971. An diesem Tag fiel der Startschuss für das weltweit erste Synthesizer Fachgeschäft, das Synthesizerstudio Bonn. Auf dieser Abbildung sehen Sie den Laden in der Franzstraße 29. Das Foto wurde etwa 1978 gemacht. Zum Rauchen musste man immer rausgehen.
Foto und Text aus ELECTROPOLIS
Anzeige aus KEYBOARDS 05/1985
Best Wishes to Synthesizer Studio Bonn
Es ist einsam an der Spitze. Wir alle wissen das. Auch Herr Horn weiß das. Und so erklärt sich vielleicht auch die leichte Melancholie seines P.S.
- Warum ist ihm allein der globale Durchbruch als Produzent gelungen?
- Warum konnte er Trends setzen, wo andere ihnen folgten?
- Warum war weltweit kein anderer Studioarbeiter in der Lage, in so ungeheurer Quantität einen so hochkarätigen Output zu schaffen?
Wir in Bonn kennen die Antwort:
- Weil Herr Horn konsequent nicht auf unkalkulierbare Eingebungen, sondern auf moderne Spitzentechnologien setzt.
Weil er stets im Bilde ist über aktuelle Weiterentwicklungen auf dem Gebiet des elektronischen Instrumentenbaus.
- Weil er mit diesem Wissen zielgerecht ein individuelles Klangprofil erarbeiten kann.
- Weil seine Arbeit auf der Leistung der weltweit erfolgreichen Herstellerfirmen aufbaut.
Machen Sie es wie Herr Horn.
Anzeige aus KEYBOARDS 07/1985
NAMM SHOW 85, NEW ORLEANS, USA
Wenn diese Ausgabe des "Keyboards" ausgeliefert wird, sind Dieter und Dirk schon auf dem schnellsten Weg nach New Orleans, wo dieses Jahr die NAMM SHOW, die größte amerikanische Musikinstrumentenmesse stattfindet. Dort kann man sich den aktuellen Überblick über kommende Trends verschaffen, da gerade amerikanische Hersteller ihre neusten Produkte zur NAMM SHOW vorstellen.
Besonders gespannt sind wir in diesem Jahr auf den neuen SEQUENTIAL SOUND-SAMPLER. Und während andere Leute faul am Strand liegen und sich die Sonne auf den Bauch braten lassen, werden wir schon wieder emsig und unermüdlich zurückjetten, um unser mittlerweile traditionsreiches NAMM-INFO zusammenzustellen.
Falls Sie aber besonders dicht am Puls der Zeit sein wollen, bieten wir Ihnen dieses Jahr zum ersten Mal einen neuen SERVICE an: den heißen Messe-Draht.
Anzeige aus KEYBOARDS 10/1985
TRADITION UND FORTSCHRITT
Wir Fachleute vom Synthesizerstudio Bonn werden oft gefragt: „Was ist eigentlich der Unterschied zwischen 'analog' und "digital?" Wir antworten darauf meist mit einem Gleichnis:
Es war einmal ein Bauer, der hatte einen großen Hof. Seine Felder reichten weiter, als das Auge sehen kann, und in seinen Ställen lebten viele gesunde, starke Tiere.
Eines der Tiere war eine Kuh. Sie war schon als Kalb in die Dienste des Bauern getreten und leistete, obschon in hohem Alter, dem Bauern gute Arbeit. Das freute den Bauern sehr, und so molk er sie. Tagein, tagaus, jahrein, jahraus, bei klirrendster Kälte und heißestem Sonnenschein - der Bauer molk seine Kuh ohn' Unterlaß.
Und in eben dem Maße, in dem der Bauer molk, füllte sich sein Eimer. Dies nennen wir 'analog'. Das Gegenteil nennen wir 'digital'.
Anzeige aus KEYBOARDS 01/1986
JETZT AUCH IN MÜNCHEN!
Vor einem Jahrzehnt gründeten wir das weltweit erste Fachgeschäft für Synthesizer. Deshalb ist unser Kundenkreis traditionell überregional verteilt.
Ein großer Teil unserer Kunden ist seit eh und je in Süddeutschland, speziell in und um München beheimatet. Diese Kunden haben bisher den Weg nach Bonn nicht gescheut, um eine fundierte Beratung auf unserem gewiß nicht einfachen Fachgebiet zu erhalten oder haben die von uns empfohlenen Geräte fernmündlich geordert.
Wir waren mit diesem Zustand nie recht zufrieden. Daher haben wir uns entschlossen, eine Filiale in München zu eröffnen.
Anzeige aus KEYBOARDS 04/1986
GANZ OBEN
Die ersten Synthesizer wurden gegen Ende der 60er Jahre konstruiert, damit sie tendenziell alle überhaupt vorstellbaren und auch viele damals unvorstellbare Klänge erzeugen konnten. Diese Geräte wurden in sehr kleinen Stückzahlen hergestellt, und ein Interessent mußte in der Regel selbst zu den Herstellern nach Amerika reisen, um einen Synthesizer zu erwerben. Von Beratung und technischem Service wollen wir besser schweigen.
Deshalb haben Dirk Matten (rechts) und Hans-Joachim Wiechers (links) sich anfangs der 70er Jahre entschlossen, in Bonn das weltweit erste Fachgeschäft für Synthesizer zu gründen. Seitdem haben wir naturgemäß die Weiterentwicklung auf dem Synthesizermarkt aus nächster Nähe verfolgen und zu einem bescheidenen Teil sogar mitgestalten können.
Ein Trend, der sich über viele Jahre deutlich abzeichnet, läßt sich kurz und bündig beschreiben: Die Geräte sind um ein Vielfaches billiger und in der Bedienung schneller und einfacher geworden. Der Preis für diese sicher begrüßenswerte Entwicklung ist uns jedoch bei einigen Geräten zu hoch; denn die eigentliche Idee des Synthesizers, nämlich in einem Gerät größtmögliche Klangvielfalt anzubieten, scheint uns bei diesen Instrumenten aus den Augen verloren.
Tatsächlich werden heute Geräte in einer vermeintlich sensationellen Preisklasse angeboten, die in ihrem Aussehen, wie auch in ihren Klangeigenschaften kaum von einem sogenannten „Partykeyboard" zu unterscheiden sind, von ihren Herstellern aber trotzdem als Synthesizer bezeichnet werden.
Aus unserer langjährigen Erfahrung mit Synthesizern wissen wir, daß solche Geräte bei vielen Musikern schon nach kurzer Zeit Enttäuschung hervorrufen. Bitte haben Sie deshalb Verständnis, wenn wir in unser Lieferprogramm nicht alle zur Zeit verfügbaren Produkte aufgenommen und unser Angebot aus den oben skizzierten Gründen limitiert haben.
Anzeige aus KEYBOARDS 06/1987
GRENZENLOSER ERFOLG
Viele Menschen glauben, wir seien arrogant. Aber das stimmt gar nicht. Denn: Sie sind beschränkt! Ihre Möglichkeiten reichen nicht aus. Ihre Kreativität läßt zu wünschen übrig. Sie brauchen MIDI-Kanal 17.
Anzeige aus KEYBOARDS 07/1988
30 JAHRE ATOMIUM
30 Jahre Atomium - das bedeutet 30 Jahre Fortschritt zum Wohle der Menschheit. Da wir Behauptungen wie diese nicht ungeprüft hinnehmen wollen, sind wir selbst nach Bruxelles gefahren, um vor Ort Erkenntnisse zu sammeln.
Ja, es ist wahr, das Atomium steht und arbeitet einwandfrei. Über ein komplexes Rolltreppensystem ist es jedem Interessenten möglich, Ebenen innerhalb dieses Gefüges zu erreichen.
So ermutigt uns das Atomium, unseren eingeschlagenen Weg fortzusetzen und weiter um das zu ringen, was alle Menschen verbinden muß.
Anzeige aus KEYBOARDS 08/1988
STOP! IN THE NAME OF LOVE
Die Sommer-NAMM, die amerikanische Messe für Musikalien, war in den letzten Jahren stets ein Ereignis, bei dem sich die Neuentwicklungen auf dem Gebiet der Synthesizer, Sampler, etc., nur so jagten. Das führte naturgemäß zu großer Verunsicherung, da viele Musiker berechtigte Angst haben mußten, daß bereits erworbene Instrumente einen deutlichen Wertverlust erleiden könnten.
Die diesjährige NAMM in Atlanta bot erstmalig ein anderes Bild: Die ausgestellten Instrumente sind großenteils bereits erhältlich; die technische Entwicklung scheint an einem Punkt angekommen zu sein, der radikale Innovationen in absehbarer Zeit nicht erwarten läßt.
Tatsächlich war niemals eine so große Auswahl elektronischer Musikinstrumente zu derart günstigen Preisen verfügbar. Das beste aber ist, daß die Produkte untereinander nicht konkurrieren, sondern sich durch unterschiedliche Synthese-Verfahren, Klangeigenschaften etc. sinnvoll ergänzen.
Anzeige aus KEYBOARDS 11/1988
ELEANOR RIGBY
In unserer hochtechnisierten Gesellschaft leiden immer mehr Menschen unter Einsamkeit und Verarmung.
Dies möchten wir für uns vermeiden. Rufen Sie daher umgehend bei uns an, um Ihre Bestellung durchzugeben.
Anzeige aus KEYBOARDS 01/1989
TURN ON, TUNE IN, DROP OUT.
Das Licht des Anfangs umkreist Dich sanft. Nie gehörte Klänge erfüllen die Krümmung unmöglicher Räume. So dringen sie in Dich ein. In den Weiten Deines Selbst verschmilzt das Ego mit der großen Mutter, Anfang und Ende aller Energie.
Nun bist Du ganz Licht und Klang. Unter der mächtigen Kuppel der Galaxis schwingt die leuchtende Materie- Energie-Transmutation in immer neuen überwältigenden Harmonien. Und jede einzelne Schwingung verkündet die einzige Erkenntnis. Das Universum ist existent.
Anzeige aus KEYBOARDS 01/1989
REVOLUTION 9
Da wir weltweit das erste Fachgeschäft für elektronische Musikinstrumente sind, haben wir selbstverständlich auch die musikalische Entwicklung und Beeinflussung der populären Musik durch die jeweils aktuelle Technologie genau beobachtet.
Wir könnten zufrieden sein. Elektronische Musikinstrumente sind als selbstverständliches Produktionsmittel nicht mehr aus der heutigen Musik wegzudenken, doch scheint durch die starke Verbreitung das Anwendungsgebiet zwar größer, der Einsatz der Instrumente aber auch banaler zu sein.
So sind Streicher-, Bläser- und Klavierklänge heute die erste Pflicht für ein elektronisches Musikinstrument. Wir glauben, daß Sie viel weiterreichende oder ganz andersartige Forderungen an ein Instrument stellen. Daher möchten wir gerne von Ihnen wissen, wie Sie elektronische Instrumente einsetzen oder einsetzen möchten.
Haben Sie etwa Bedarf an neuen Synthese- und Spielmöglichkeiten? Sind Ihre musikalischen Vorstellungen mit den heutigen Instrumenten zu verwirklichen?
Bitte schreiben Sie uns. Unter den Einsendern verlosen wir eine Wochenendreise für zwei Personen nach Paris. Der Einsendeschluß ist der 20. Dezember 1990. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Anzeige aus KEYBOARDS 12/1991
MANTA MANTA
Sie sind ein aufmerksamer Leser dieser Fachzeitschrift. Daher kennen Sie diese Sprüche:
»größte Auswahl jenseits von ..." - „das neue Teil mit den angesagten amtlichen druckvollen Sounds" - ,Werbepreis/Finanzierungshit/ • Sonderposten" - „gemütliche Ecke mit Jacobs Krönung" - „einfach antesten, antasten, individuelle Beratung" „Paketangebot: 4-Spur Recorder inkl. Kabel" - „coole Preise, Blitzversand" ... .
Jedem das Seine!
Anwender mit professionellen Ansprüchen wissen: Finanzierung, Leasing, Inzahlungnahme, Sonderpreise und eine entsprechende Auswahl sind für ein Fachgeschäft selbstverständlich.
Für uns gehört mehr dazu: z.B. gewissenhafte Beratung, eine Kundenbetreuung, die über den Kauf hinausgeht, eine Fachwerkstatt, die auch ältere Geräte modifiziert, midifiziert und repariert. Prüfen Sie uns!
Anzeige aus KEYBOARDS 06/1985
BAUKNECHT MIDI-FRITEUSE MID 150 F
Der Musiker von heute hat Anspruch auf eine Technik, die ihn nicht behindert sondern unterstützt. Das bedeutet, daß zu einem vernünftigen Preis kompromißlos höchste Präzision im Studio, wie auch perfekte Zuverlässigkeit "on the road" geboten werden sollten.
Ein Beispiel hierfür stellt die BAUKNECHT MIDI-FRITEUSE MID 150 F dar. Bei der Konzeption dieses modernen Spitzenproduktes wurde auf verwirrend aufwendige Anzeigen verzichtet, zugunsten einer maximaler Effizienz im Ergebnis.
Ergonomisch günstig gelegene Schaltelemente, eingebettet in ein prägnantes Design, garantieren hohen Bedienungskomfort. Klar aufgegliederte Funktionen schaffen darüber hinaus eine absolute Benutzerfreundlichkeit.
Resultat: Grenzenlose Möglichkeiten bei einfachster Handhabung. Die umfangreichen Ein-und Ausgänge sind natürlich besonders für den Heimanwender interessant, ermöglichen doch die Buchsen SCHNITZEL IN, SCHNITZĘL OUT, SCHNITZEL THRU, die BAUKNECHT MIDI-FRITEUSE nach individuellen Wünschen zum System auszubauen (Master-, Slave-Friteusen).
Falls Sie die BAUKNECHT MIDI-FRITEUSE MID 150 F life bei uns im Studio erleben wollen, so rufen Sie uns einfach an und verabreden Sie einen Termin mit uns.
Anzeige aus KEYBOARDS 08/1985
DER DOKTOR IST DA!
DER DOKTOR IST DA!
Hier sehen Sie Herrn Hans-Joachim Wiechers, Gründungsmitglied des Synthesizerstudios und Chef der Serviceabteilung. Von Eingeweihten als "Sauerbruch des Microchips" bezeichnet. Darauf ist er stolz. Denn wie er selbst sagt, ist das einzige Ziel seines aufopferungsvollen Lebens, jedwedes elektronische Musikinstrument das auf seinem OP-Tisch landet, sofort wieder auf die Beine zu bringen Sofort-und nicht etwa in 4 Wochen.
Damit Hans-Joachim Wiechers zufrieden ist, reicht es nicht aus, wenn ein diagnostizierter Defekt beseitigt ist. Nein, das ganze Gerät muß nach seiner Behandlung wieder voll da und einsatzbereit sein. "Vergnügt und vital", wie er selbst sagt. Das Leuchten in seinen Augen läßt seinem Gegenüber keinen Zweifel an der Aufrichtigkeit seines Trachtens.
Viele Entbehrungen mußte er hinnehmen, bis er sein Ziel, die eigene Klinik in unserem Hause, verwirklichen konnte. Daß er seit Jahren keinen Urlaub in Anspruch nehmen konnte, stört ihn nicht. Man glaubt es ihm, denn in seinem Gesichtsausdruck spiegelt sich die Besessenheit, die allen großen Neueren gemein ist, die unser Jahrhundert geprägt haben.
Gewiß, es gab auch Rückschläge: als das schwedische Komitee den Antrag auf Einrichtung eines Nobelpreises für Synthesizermedizin ablehnte, mußte Wiechers die größte Niederlage seines Lebens hinnehmen. Aber das ist lange her, die Zeit hat die Wunden geheilt.
Jetzt ist der Blick von Hans-Joachim Wiechers wieder mit ganzer Kraft nach vorn gerichtet. Auf neue Aufgaben, intelligente Lösungen erdrückend komplizierter Probleme. Da sind wir natürlich froh, können wir doch stolz darauf hinweisen.
Anzeige aus KEYBOARDS 11/1985
ELF FREUNDE MÜSST IHR SEIN
ELF FREUNDE MÜSST IHR SEIN (Sepp Herberger, 1954)
Diese drei Herren heißen Dieter Roggendorf, Dirk Matten und Wieland Samolak. Für sie ist Alltag, was für die meisten von uns ein Abenteuer wäre: Ein Leben zwischen Microchips und Aufrüstplatinen, Software und Hardware, stets auf der Suche nach neuen kreativen Technologien, um sie preisgünstig und betriebssicher für den modernen Musiker nutzbar zu machen.
Das schweißt natürlich zusammen. Und so ist es nur allzu verständlich, daß die drei auch gemeinsam nach getaner Arbeit Entspannung suchen. Dabei kommt das Gespräch dann oft auf Themen, die mit der gemeinsamen Arbeit zusammenhängen.
--> Dieter sagt: „Klar, 8 Bit sind nicht schlecht; linear rein und fertig. Warum auch nicht!"
--> Dirk hingegen erwidert: „Aber 12 Bit! Da hat man doch erheblich mehr Dynamik! Da spürt man einfach die höhere Auflösung, da wird plötzlich alles vollkommen transparent und so! Geht tierisch ab!"
--> Nun hält auch Wieland nichts mehr. Ja, er setzt sogar noch eins drauf: „Und 16 Bit erst! Mann, da geht Dir der Hut hoch. Da glaubst Du, Du hörst da die Englein singen! Haut einfach voll rein. Ist mit Sicherheit der Bringer!"
Solche Diskussionen sind sicherlich sehr anstrengend und so verabschieden sich die Freunde schon recht frühzeitig voneinander, um auszuruhen und gestärkt zu sein für einen neuen Tag, an dem sie im Synthesizerstudio Bonn wieder alles geben werden.
Anzeige aus KEYBOARDS 03/1986
ELEKTRONISCHE MUSIK
Viele Menschen glauben, elektronische Musik sei Rauschgiftmusik. Aber das stimmt gar nicht! Denn wir wissen, daß viele unserer Kunden gar kein Rauschgift rauchen.
Anzeige aus KEYBOARDS 06/1986
WIRTSCHAFT UND KONTINUITÄT
Hier sehen Sie Digger Barnes, Ölsucher und Versager. Ein Mann, dessen Lebensuntüchtigkeit so groß war, daß sie erblich wurde. Ein Mann, der die einzige Chance seines Lebens versoff.
Auch heutzutage haben viele Musiker noch eine große Chance. Lassen wir uns Digger Barnes ein Sinnbild sein, uns daran zu gemahnen, vor wichtigen Kaufentscheidungen die richtigen Berater zu konsultieren.
Auf daß nicht unsere Kinder sich selbst im Fernsehen lächerlich machen.
Anzeige aus KEYBOARDS 08/1986
UND SIE BEWEGT SICH DOCH
Die Sommer NAMM Expo 1987 in Chicago ist zu Ende. Wir sind wieder zurück und haben wichtige Informationen mitgebracht. Wie bei der NAMM Expo mittlerweile traditionell, waren die Mädels auch dieses Jahr richtig Klasse. Besonders die Vicky von E-mu Systems.
Das Sequential-Treffen im Essex-Hotel war ein voller Erfolg, so daß es bei diesem Anlaß zu außergewöhnlich gelösten Gesprächen kommen konnte. Doug Curtis teilte uns beispielsweise mit, da? seine neuen Filter, die in dem 16Bit-Sampler von Sequential eingebaut werden, doch ganz besonders rauscharm seien.
Überhaupt 16 Bit! Von uns schon seit Jahren gefordert, kündigten viele wichtige Hersteller neue Instrumente mit dieser Technologie an.
Da war als preiswertestes Gerät der Drumcomputer HR-16 von Alesis. Mit Sicherheit ein interessantes Instrument, da es von Marcus Ryle entworfen wurde.
Übrigens war auch Roger Linn, ein weiterer alter Hase unter den Instrumentenbauer, wieder präsent. Er baute für Akai das ADR-15, eine Weiterentwicklung seines LinnDrum Midistudios, das seinerzeit leider nur als Prototyp zu erleben war. Doch zurück zu den 16-Bit-Geräten.
Simmons stellte das SDX mit erweiterter Software vor. Das Instrument ist wahrscheinlich das bisher ambitionierteste digitale Schlagzeug und überzeugt vor allen Dingen durch hervorragende Bedienbarkeit.
Die Stars der Messe waren jedoch zwei 16-Bit-Stereo-Multisampler. Der Prophet 3000 von Sequential wird in unserer Anzeige auf den Seiten 32 und 33 ausführlich besprochen. Den lang erwarteten Emulator III konnten wir ausgiebig erleben. Er war einfach unglaublich laut.
Anzeige aus KEYBOARDS 10/1986
UND IMMER, IMMER WIEDER GEHT DIE SONNE AUF
Nach Tschernobyl müssen wir alle, die wir betroffen sind, Konsequenzen ziehen, die uns vielleicht zunächst unangenehm erscheinen. Sind sie aber gar nicht.
Denn nachdem unser Vertrauen so nachhaltig erschüttert wurde, müssen wir nun zu einer neuen, positiveren Einstellung der Zuversicht finden. Mit gestärktem Bewußtsein werden wir in Zukunft Produkte der modernen Spitzentechnologie einkaufen und benutzen.
Diese Verantwortung tragen wir mit Freude, denn wir leben in der Gewißheit, das der Neue Sinn der Technik uns und unseren Nachkommen zum Glück verhelfen wird.
Anzeige aus KEYBOARDS 01/1987
VON DEN BLAUEN BERGEN KOMMEN WIR
Von den blauen Bergen kommen wir. Unser Lehrer ist genau so doof wie wir. Mit der Brille auf der Nase sieht er aus wie'n Osterhase. Von den blauen Bergen kommen wir.
Anzeige aus KEYBOARDS 05/1987
TAMM, TATA RAMM, TATA RAMM TAMM TAMM, BONANZA
Die Cartwright-Brüder sind rechtschaffene Leute. Wiewohl sie sehr verschiedene Charaktere besitzen, ergänzen sie sich doch vorbildlich zu einer starken Einheit.
Das spüren alle anderen Bewohner der Ponderosa, und so käme niemand auf den Gedanken, den Brüder Cartwright die Verantwortung für die Ranch streitig zu machen. Daß sich daraus selbstverständlich auch Verpflichtungen ergeben, ist den Cartwrights wohl bewußt. Daher handeln sie stets besonnen und mußten noch nie vor den Friedensrichter. Statt dessen haben sie im ganzen Wilden Westen gute Freunde.
Seit über einem Jahr gibt es das SYNTHESIZERSTUDIO BONN nun auch in München. Seitdem müssen unsere Kunden aus dem süddeutschen Raum, Österreich und der Schweiz nicht mehr so weit reisen, um in den Genuß unserer berühmten Fachberatung zu kommen. Die hohe Akzeptanz des SYNTHESIZERSTUDIO BONN in München läßt sich an der großen Zahl neuer Kunden erkennen, die uns bisher dort besucht haben.
Tatsächlich haben mittlerweile Hersteller, wie z. B. E-MU SYSTEMS, uns sogar zu ihrem exklusiven Repräsentanten in München gewählt. Wir sind stolz darauf, daß das neue SYNTHESIZERSTUDIO BONN in München so schnell viele gute Freunde gewinnen konnte.
Anzeige aus KEYBOARDS 07/1991
CUBASE MACINTOSH
Sicherlich läuft CUBASE auch auf anderen Computern. Wenn Sie aber Wert auf einen leistungsfähigen Rechner mit einem zuverlässigen Betriebssystem legen, das auch in Zukunft gepflegt wird und zu allen Rechnern der Serie kompatibel ist, werden Sie sich für CUBASE auf dem MACINTOSH entscheiden.
CUBASE MACINTOSH unterstützt das offizielle Apple Multitasking-System „Apple MIDI Manager" und arbeitet daher problemlos mit der vielfältigen Musik-Soft- und Hardware für diesen Computertyp zusammen.
Anzeige aus KEYBOARDS 02/1992
DIE KUH FLIEGEN
Nun sind wir ja ein alteingesessenes Fachgeschäft für Synthesizer und elektronische Musikinstrumente überhaupt. Tatsächlich das erste weltweit. Für manche sind wir sogar eine Institution. Das freut uns selbstverständlich (obwohl es uns häufig sehr viel Arbeit beschert).
Aber das allein wäre sicher langweilig. Deshalb sind wir viel stolzer darauf, daß wir trotz allem trinkfest, ungehobelt und aufsässig sind. Außerdem würden wir für einen guten Herrenwitz unsere eigenen Omas verkaufen.
Sollte Sie das alles aber wider Erwarten gar nicht interessieren, so empfehlen wir Ihnen statt dessen die Lektüre unserer nebenstehenden Sonderaktionen.